
Die nächste deutsche Lebensmittelkette ist insolvent und leitet damit eine weitere Krise ein. Die Angestellten wurden bereits informiert und sind nun mit einer ungewissen Zukunft konfrontiert.
Weitere Angestellte bangen nun um ihre Jobs, denn ihr Arbeitgeber, eine deutsche Lebensmittelkette, ist nun insolvent. Dem Unternehmen blieb nichts anderes mehr übrig, als den entsprechenden Antrag vor Gericht zu stellen.
Nächste Lebensmittel-Kette betroffen: Einmal mehr sind Jobs bedroht
Mit jeder Lebensmittelkette, die vom Markt verschwindet, verschwindet auch ein Stück Vielfalt. Auch wenn die Mehrheit der Kundschaft in bekannten Supermärkten und Discountern einkaufen geht, gibt es immer noch genug Menschen, die lieber in einen besonderen Supermarkt gehen. Anscheinend nimmt diese Anzahl jedoch stetig ab.
So musste beispielsweise die in Deutschland beliebte Tegut-Kette ihre Filialen schließen. Und auch Bio-Lebensmittelmärkte, die vor Jahrzehnten noch eine Besonderheit darstellten, mussten inzwischen aufgeben. Denn die großen Supermarkt- und Discounter-Ketten bieten inzwischen ebenfalls ein großes Sortiment an Bio- und veganen Produkten an, sodass sich heutzutage oftmals der Gang in einen spezialisierten Supermarkt erübrigt.
Deutsche Lebensmittel-Kette insolvent: Das ist bislang bekannt
In diesem Fall trifft es eine deutsche Lebensmittelkette, die vielleicht weniger Verbrauchern bekannt sein dürfte, die sich jedoch trotzdem einiger Beliebtheit erfreut. Am 21. Mai eröffnete das Amtsgericht Cochem das Insolvenzverfahren über die Francisco Deutschland GmbH. Wem das jetzt nichts sagt: Die GmbH betreibt in Deutschland die Feinkost-Kette Oil & Vinegar. Ca. 80 Beschäftigte bangen nun um ihre Jobs. Die Gehälter und Löhne für Mai bis Juli erhalten sie aus dem Insolvenzgeld. 19 eigene Filialen und drei Franchise-Nehmer müssen nun bangen, wie es weitergeht.
Wer die Feinkost-Kette schätzt, fragt sich sicherlich, wie es so weit kommen konnte. Der eigentliche Grund liegt jedoch nicht in gestiegenen Energie- und Personalkosten, sondern in der Insolvenz der niederländischen Muttergesellschaft Assisi BV mit Sitz in Oosterhout. Der Antrag auf Insolvenz in den Niederlanden erfolgte bereits am 19. April. Zumindest eine gute Nachricht gibt es: Alle Filialen in Deutschland bleiben zunächst geöffnet. Lediglich Bestellungen im Online-Shop des Unternehmens kann man nicht tätigen.
(Quellen: Amtsgericht Cochem, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














