
Das dürfte den bestehenden Märkten überhaupt nicht gefallen, denn es gibt neue Konkurrenz. Edeka bringt eine eigene Drogeriemarke heraus und will die Gewinnverteilung damit massiv beeinflussen.
Es gibt ganz klar Drogeriemarken, auf die die Deutschen bevorzugt setzen. Das will Edeka jedoch nicht so stehen lassen und bringt nun eine eigene Drogeriemarke heraus, welche die Kunden in jeder Hinsicht überzeugen soll.
Rossmann und dm ganz vorn: Kunden setzen auf Drogerien
Laut statistischen Erhebungen kaufen in Deutschland jedes Jahr über 100 Millionen Menschen bei dm und Rossmann ein. Dabei sind es bei dm ca. 2,1 Millionen täglich, bei Rossmann 1,9 Millionen pro Tag. Mit über 2.300 Rossmann-Filialen und über 2.100 Filialen von dm allein in Deutschland sind die beiden größten Drogeriemärkte die Hauptanlaufstelle von Kunden, die Kosmetika, Hygiene- und Babyartikel usw. kaufen wollen.
Auch Supermärkte und Discounter haben ein Sortiment an Drogerieprodukten und Hygieneartikeln. Diese kaufen die Kunden wohl jedoch eher, wenn sie ihren Wocheneinkauf machen und für eine Kleinigkeit noch in die Drogerie fahren wollen. Doch das will Edeka jetzt ändern.
Edeka bringt eigene Drogeriemarke heraus: So will die Supermarktkette die Kunden überzeugen
Zur Edeka-Gruppe gehören auch der Discounter Netto und die Drogeriekette Budni. Jeder Markt hat seine eigenen Kosmetik-Linien. Wer beispielsweise bei Netto kauft, findet dort Produkte von Pure & Basic. Dies soll sich mit dem Frühjahr nun ändern. Denn Edeka verbannt alle Eigenmarken der jeweiligen Geschäfte aus den Regalen und ersetzt sie durch eine neue Marke: Jolea. Auch bei den Baby-Produkten kündigt sich eine Änderung an. Die Marke Hello World soll sich wohl bald ebenfalls etablieren.
Mit der neuen und einheitlichen Marke Jolea will Edeka präsenter werden und so Vertrauen bei den Kunden schaffen. Dadurch sollen auch die Marktanteile steigen. Kritiker zeigen sich jedoch skeptisch. So habe die Vergangenheit gezeigt, dass es mitunter Jahre brauche, bevor sich eine Kosmetikmarke bei den Verbrauchern etabliert. Edeka zeigt sich allerdings optimistisch. Mit einer einheitlichen Marke könne man die Bestellmengen drastisch erhöhen, sodass sich eine solche Neuausrichtung allein aus kaufmännischer Sicht durchaus lohnen würde.
(Quellen: Edeka, dpa)














