Neue Maßnahmen bei Sparkasse – Das müssen Kunden beachten

Ein Fußgänger mit einer gelben Jacke geht an drei Geldautomaten der Sparkasse vorbei. Unter dem Logo der Sparkasse steht jeweils die Bezeichnung SB-Service.
Symbolbild © imago/Future Image

Neue Maßnahmen bei der Sparkasse führen zu Veränderungen, auf die die Kunden unbedingt achten sollten. Ansonsten wird im Ernstfall eine Überweisung gestoppt, und das könnte erhebliche Folgen haben.

Die Sparkasse will ihre Kunden schützen und setzt dazu neue Maßnahmen um. Dies führt jedoch auch dazu, dass Kontoinhaber reagieren müssen. Ansonsten werden Überweisungen nicht ausgeführt.

Geldinstitute sind alarmiert – immer mehr Kunden fallen darauf herein

In der heutigen Zeit kann man vieles digital erledigen und ist damit um einiges schneller als die ältere Generation, die für eine Überweisung erst zum Schalter musste. Diese wurde dann von einem Bankangestellten geprüft und angewiesen. Ein solcher Vorgang kostet nicht nur die Zeit für das Hinfahren und die Überprüfung. Auch die Zeitspanne, in der das Geld beim Empfänger ankommt, ist deutlich länger. Mit dem Online-Banking dauert es inzwischen maximal 24 Stunden, bis das Geld gutgeschrieben ist.

Doch was uns den Alltag in der digitalen Welt erleichtert, macht uns auch anfällig für Betrüger. Zwar gibt es keine genaue Anzahl von Kunden, die Opfer von Kriminellen wurden, die durch Phishing-Mails oder Fake-Anrufe ihr Geld verloren. Experten schätzen die Situation jedoch als alarmierend ein, da die Fälle zunehmen. Seit Juli 2025 haften die Banken bei fehlender Überprüfung mit.

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Neue Maßnahmen bei Sparkasse: Wer nicht reagiert, erlebt die Folgen

Aufgrund des Urteils aus dem vergangenen Juli hat die Sparkasse nun neue Maßnahmen ergriffen, um sich selbst, aber auch die Kunden vor solchen Betrugsfällen zu schützen. Seit dem 9. Oktober prüft das System intern, ob die Kontonummer und der angegebene Empfänger identisch sind. Erscheint die Farbe Grün, ist alles in Ordnung. Bei der Farbe Gelb fehlt zum Beispiel ein Doppelname oder es hat sich ein Schreibfehler eingeschlichen. Mit Rot stimmen Angabe des Kunden und des potenziellen Empfängers nicht überein.

Bei Gelb und Rot führt die Sparkasse die Überweisung nicht aus und der Kunde muss handeln. Tut er dies nicht, löscht das System diese Anweisung. Kriminelle nutzen nämlich oftmals falsche Namen und Kontonummern, um das Geld u erbeuten. Auf diese Weise kann man die Kunden schützen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Angaben der Sparkasse, EU-Vorgaben zum Verification of Payee)