
Im Vergleich zum Vorjahr müssen Verbraucher deutlich mehr für diesen fossilen Brennstoff bezahlen: Heizöl ist rund 50 Prozent teurer geworden. Wer jetzt über einen Kauf nachdenkt, zögert womöglich. Fachleute geben einen klaren Tipp, um die richtige Entscheidung zu treffen.
Preise erneut gestiegen: Heizöl ist rund 50 Prozent teurer
Millionen Haushalte verlassen sich auf ihr Heizöl. Im Jahr 2025 entfiel der Anteil der ölbetriebenen Heizsysteme auf rund 17 Prozent aller Wohnungen in Deutschland. Das belegen Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der Vorteil für Eigentümer: Sie bestimmen in Eigenregie, wann und wie sie ihren Vorrat auffüllen, sodass Heizöl eine große Unabhängigkeit bietet. Zugleich müssen sie ihren Füllstand jedoch stets im Blick behalten, gerade unmittelbar vor der kalten Jahreszeit. Auch jetzt werfen viele wieder einen Blick auf die Heizölpreise. In weniger als zwei Wochen beginnt der kalendarische Herbst – und somit sinken auch die Temperaturen.
Günstig ist der fossile Brennstoff inzwischen jedoch nicht. Im Schnitt sind die Kosten in den vergangenen Jahren immer weiter in die Höhe geschossen. Wer jetzt Heizöl kauft, greift im Vergleich zum September des Jahres 2025 deutlich tiefer in die Tasche. Fachleute erklären, dass der Preis für das Öl um etwa 50 Prozent gestiegen ist. Weil es auf internationalen Transportwegen wegen des Iran-Konflikts zu Problemen kommt, hat sich vieles verteuert. Auch die Spritpreise setzten vielen zu.
Was Fachleute Verbrauchern jetzt empfehlen
Ein Tipp von Experten: Wer einen leeren Öltank hat, sollte ihn jetzt am besten nur zur Hälfte auffüllen. Im Herbst erwarten Fachleute noch einmal eine weitere Teuerung, weil auch die Nachfrage steigen wird. Hat man den Heizöltank zumindest teilweise befüllt, muss man während der Teuerungswelle nicht nachbestellen. Für den diesjährigen Winter ist man somit gewappnet. Später könnten die Preise dann womöglich wieder sinken – oder sie steigen erneut. Vorerst bleibt die allgemeine Entwicklung demnach unklar. Sicherheit gibt es für Hausbesitzer also nicht.
(Quellen: Destatis)














