
In einer deutschen Großstadt greifen nun neue Strafen. Dies bedeutet, dass ein Alltagsfehler, den wohl viele begehen, bis zu 300 Euro Strafe kosten kann. Doch die Verantwortlichen wissen das Problem nicht anders zu lösen.
Wer bestimmte Fehler begeht, muss nun deutlich höhere Bußgelder zahlen. Denn ab sofort greifen in der deutschen Großstadt neue Strafen. Dies ist die Konsequenz aus beharrlichem Fehlverhalten der Bürger.
Kein Verantwortungsbewusstsein: Schöne Großstadt versinkt im Müll
Wohl so manche Großstadt kann ein Lied davon singen: Müll wird einfach achtlos liegen gelassen oder im Gehen weggeworfen. Auf die Freiwilligkeit und das notwendige Verantwortungsbewusstsein zu setzen, brachte bislang gar nichts. Insbesondere das Wegwerfen von Zigaretten und das Ausspucken von Kaugummis, wo man gerade geht und steht, bilden ein besonderes Ärgernis. Das Saubermachen ist nicht nur unnötig und mühsam, sondern verschandelt auch das Stadtbild. Deswegen ging eine deutsche Großstadt nun einen weiteren Schritt. Da die bisherige Höhe der Bußgelder wohl nicht ausreichte, haben die Verantwortlichen noch einmal nachgezogen.
Neue Strafen greifen: Allein dieser „Fehler“ kostet bis zu 300 Euro
Eigentlich kann man nicht verstehen, wieso Bürger mit ihrer Stadt nicht sorgsamer umgehen. Schließlich vermüllt man seine eigenen vier Wände ja auch nicht. Doch die Stadt musste vermehrt mit ansehen, wie neben Kaugummis und weggworfenen Zigarettenstummeln auch illegal abgestellter Sperrmüll sowie einfach hingeworfenes Papier von Fast Food Hamburg zunehmend verdreckten. Die bisherigen Bußgelder bewegten sich anscheinend in einem Rahmen, den viele Bürger bereit waren in Kauf zu nehmen, wenn man sie erwischt wurde. Deshalb hat Hamburg nun nachjustiert.
Wer seine Zigarettenstummel einfach im Gehen fallen ließ oder sie irgendwo hinwarf, musste mit einem Bußgeld von 35 bis 150 Euro rechnen. Dies erhöht die Stadt nun auf 100 bis 300 Euro. Auch die Strafe für Kaugummi-Spucken erhöht sich von bislang 35 Euro auf 55 bis 150 Euro. Wer seine Verpackungen einfach auf den Gehweg wirft, muss nun mit einer Strafe von 35 bis 300 Euro rechnen. Eine Verdoppelung der Strafen findet nun auch bei kleinerem und großem Sperrmüll statt. Für mehrere Stücke in kleinem Umfang erhöht sich die Strafe nun auf bis zu 2.000 Euro. Bei größeren Mengen zahlt man zwischen 2.000 und 16.000 Euro. Mit diesen Maßnahmen will man nun erreichen, dass Hamburg hoffentlich sauber bleibt.
(Quellen: BUKEA Hamburg)














