
Dieser Garten-Trend ist für viele Menschen noch ganz neu. Aber jetzt tauchen gerade überall Holzpfähle auf. Und das hat einen wichtigen Grund für die Natur.
Überall tauchen jetzt Holzpfähle auf. Der neue Garten-Trend hat dabei eine wichtige Bedeutung. Die Menschen sollten ihm unbedingt folgen.
Daran sollten die Menschen sich jetzt halten
Der Garten ist in erster Linie ein Rückzugsort für die Menschen. Doch dank einem neuen Garten-Trend kann er auch bald zum Lebensraum für einen ganz besonderen gefiederten Besucher werden. Die Rede ist vom Weißstorch. Denn in vielen Regionen der Bundesrepublik sieht man eben diesen seit Kurzem wieder vermehrt auf hohen Holzpfählen nisten. Der Weißstorch gehört zu den bekanntesten Vögeln in Europa. Mit einem meterhohen Körper und dem charakteristischen Klappern seines Schnabels ist er eines der Symbole von Frühling und Natur. Mittlerweile brüten auch in Deutschland wieder knapp 13.000 Storchenpaare. Viele Naturschützer freuen sich darüber, denn die Landwirtschaft und der dadurch entstandene Lebensraumverlust sorgten im 20. Jahrhundert dafür, dass der Storch immer seltener wurde.
Um den eleganten Vogel zu schützen, rät der Naturschutzbund Deutschland – kurz NABU – dazu, einem neuen Garten-Trend zu folgen. Und der lautet: Holzpfähle in dem heimischen Garten aufzustellen. Denn diese können als Nistplatz von den Störchen angenommen werden. Am besten geeignet sind dabei freie Holzpfähle mit einer großen Plattform oben drauf. So können die Störche ihre Horste bauen, ähnlich wie sie es früher auf hohen Bäumen und Hausdächern konnten.
Holzpfähle im Garten tun Gutes
Dabei ist die Grundidee des neuen Garten-Trends simpel. Die Holzpfähle werden fest in den Boden eingebracht und die Nistplattform selbst sollte einen Durchmesser von ca. 130 cm haben. Die Plattform erhält einen niedrigen Rand und wird mit Material wie Holzschredder, Holzwolle und altem, samenfreiem Heu belegt. So haben die Störche einen guten Untergrund für ihren Horst.
Störche gelten als Indikator für eine gesunde Landschaft. Sie bevorzugen nasse Wiesen und Grünlandflächen. Hier fressen sie Regenwürmer, Mäuse, Frösche und Insekten. Leider sind gerade diese durch die moderne Landwirtschaft gefährdet. Wer also dem neuen Garten-Trend folgt, kann dabei helfen, dass die Störche bald wieder zahlreicher in Deutschland leben.
(Quellen: NABU, Empfehlungen für naturfreundliche Gartengestaltung)














