
Ab dem 1. Januar kommt der neue Mindestlohn, und der trifft die Wirtschaft hart. Wie Experten bereits festgestellt haben, wird dadurch alles noch teurer. Und das ist gar nicht mal das Schlimmste.
Der neue Mindestlohn wird die Wirtschaft hart treffen. Das haben Experten bereits vor Monaten vorhergesagt. So wie es aussieht, sollen sie Recht behalten. Die Folgen sind dramatisch.
Angespannte Wirtschaftslage trifft Mindestlohn-Erhöhung: „Das können wir uns nicht mehr leisten“
Voller Vorfreude warten die Betroffenen auf das neue Jahr. Denn mit 2026 kommt auch eine Lohnerhöhung, denn der Mindestlohn steigt von derzeit 12,82 auf 13,90 Euro. Für die Angestellten, die hierüber entlohnt werden, ist dies eine Änderung, die schon längst überfällig ist. Denn sie können sich das Leben, das auch in diesem Jahr wieder so teuer ist, kaum noch leisten. In anderen Sparten und Arbeitsbereichen gingen die Lohnerhöhungen längst über die Bühne.
Doch andererseits führt die Lohnerhöhung wiederum zu steigenden Kosten. Denn die Unternehmen müssen mit noch höheren Personalkosten rechnen und schlagen entsprechend die Steigerungen auf die Endpreise für die Kunden auf. Zahlreiche Firmen, die in diesem Jahr Insolvenz anmelden mussten, hatten als Gründe steigende Personal- und Energiekosten angegeben. Die Folgen für das nächste Jahr werden wohl noch gravierender sein.
Mindestlohn trifft Wirtschaft hart: Experten warnen vor weitreichenden Folgen – Erste Pläne sind bereits in Arbeit
Da der Mindestlohn im nächsten Jahr um 1,08 Euro ansteigen wird, werden die Personalkosten weiterhin ansteigen und den Unternehmen damit das Leben noch schwerer machen. Viele von ihnen kämpfen bereits jetzt mit den Kosten und haben bereits die ersten Pläne geschmiedet, wie sie damit umgehen wollen. Und für die meisten gibt es nur eine Lösung: Stellenabbau.
Und genau das haben die ersten Firmen bereits angekündigt. Um den steigenden Kosten zu begegnen, wollen sie noch mehr Stellen abbauen als zunächst vorgesehen. Genau das hatten Experten jedoch befürchtet. Laut ihrer Meinung ist es ein großer Fehler, in so einer schwierigen Wirtschaftslage auch noch den Mindestlohn zu erhöhen. Schon im Jahr 2022, als die Erhöhung des Mindestlohns größer ausfiel, hatten Unternehmen einen Stellenabbau angekündigt. Dies war jedoch trotz der größeren Differenz eine kleinere Zahl als im jetzigen Fall. Fachleute warnen vor einem Teufelskreis, in dem alle Beteiligten nur verlieren können.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, ifo Institut, dpa)














