
Millionen Menschen in Deutschland kaufen regelmäßig Lebensmittel bei Discountern und Supermärkten ein. Sie legen dabei Wert auf Geschmack, Qualität und vor allem auf einen fairen Preis.
Gleichzeitig erwarten Verbraucher, dass die Produkte sicher sind und keine problematischen Inhaltsstoffe enthalten. Viele Lebensmittel werden regelmäßig von Verbraucherschützern geprüft. Ein aktueller Test von Öko-Test zeigt nun, dass auch Burger-Brötchen aus Discountern teilweise deutlich kritischer bewertet werden als erwartet.
Tester finden immer wieder Rückstände in Lebensmitteln
Immer wieder stoßen Tester bei Lebensmitteln auf Rückstände oder Zusätze, die Fragen aufwerfen. Dazu zählen unter anderem Pestizidrückstände, erhöhte Salzgehalte oder bestimmte Aromastoffe. Zwar liegen solche Stoffe nicht zwangsläufig in gesundheitsgefährdenden Mengen vor, dennoch betrachten Verbraucherschützer sie kritisch. Viele Kunden wünschen sich Produkte mit möglichst wenigen unerwünschten Bestandteilen und achten stärker auf die Zusammensetzung ihrer Einkäufe.
Burger-Brötchen von Aldi fallen im Test durch
Zu den bekanntesten Institutionen in diesem Bereich gehört Öko-Test. Das Verbrauchermagazin untersucht seit Jahren Lebensmittel, Kosmetik und zahlreiche Alltagsprodukte. Dabei analysieren Fachleute Inhaltsstoffe, prüfen die Herkunft einzelner Bestandteile und bewerten weitere Aspekte wie Verpackung oder Tierhaltung. Die Ergebnisse dienen vielen Verbrauchern als Orientierungshilfe beim Einkauf. Zugleich setzen die Tests Hersteller und Händler unter Druck, da schlechte Bewertungen häufig öffentliche Aufmerksamkeit erzeugen. Dadurch tragen die Untersuchungen dazu bei, dass Unternehmen ihre Produkte und Produktionsbedingungen regelmäßig überprüfen.
Für eine aktuelle Untersuchung nahm Öko-Test 14 Brioche-Burgerbrötchen aus Supermärkten und Discountern unter die Lupe. Besonders negativ fielen dabei zwei Produkte von Aldi auf. Sowohl die „BBQ Brioche Burger Buns Classic“ von Aldi Nord als auch die „Goldähren Brioche Burger Buns Classic“ von Aldi Süd erhielten die schlechteste Gesamtbewertung. Die Prüfer fanden in beiden Produkten Spuren von drei Pestiziden, darunter auch Pirimiphos-methyl. Zudem kritisierten sie den vergleichsweise hohen Salzgehalt, den Einsatz natürlicher Aromen sowie die Verwendung von Eiern aus Bodenhaltung. Damit landeten beide Burgerbrötchen am Ende des Testfeldes.
(Quelle: Öko-Test, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














