Neues Versprechen: Weihnachtsmärkte sollen bezahlbar bleiben

An einem hell beleuchteten und weihnachtlich dekorierten Stand auf einem Weihnachtsmarkt prangt ein großes rotes Schild mit der Aufschrift "Glühwein". Darunter befinden sich kleinere Schilder, auf denen Preise für weitere Getränke ausgeschildert sind.
Symbolbild © imago/Patrick Scheiber

Viele Bürger freuen sich auf die Vorweihnachtszeit. Ein Klassiker ist der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt – doch den können sich immer weniger Menschen leisten. Grund dafür sind die hohen Preise. Nun gibt es ein neues Versprechen: Die Weihnachtsmärkte sollen bezahlbar bleiben.

Eine Tasse Glühwein für über sechs Euro, eine Bratwurst für fünf Euro und ein Lebkuchen für sieben Euro – die Preise schlagen auch in diesem Jahr wieder hohe Wellen. Dabei sollen die Weihnachtsmärkte bezahlbar bleiben, damit sich jeder den Besuch noch leisten kann.

Händlerbund Deutschland verspricht: Weihnachtsmärkte sollen bezahlbar bleiben

Das aktuelle Versprechen, die Weihnachtsmärkte bezahlbar bleiben zu lassen, macht hellhörig. Für viele Bürger ist es längst keine Selbstverständlichkeit mehr, mit ihren Liebsten, Bekannten oder Freunden auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Die knappe Haushaltskasse erlaubt vielen Familien solche Extras nicht. Gerade wenn die Eltern mehrere Kinder haben, wird der Weihnachtsmarkt unerschwinglich. Das soll sich ändern.

Nun melden sich die Vertreter des Schaustellerbundes Deutschland zu Wort. Sie versprechen, den Weihnachtsmarkt auch weiterhin bezahlbar zu halten. Schließlich handelt es sich hierbei um eine volkstümliche Tradition für alle. Doch auch sie selbst haben mit hohen Kosten zu kämpfen. Dazu gehören nicht nur die höheren Standgebühren, sondern auch Ausgaben für Energie und Rohstoffe.

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Enorm hohe Kosten nicht auf die Kunden umlegen: Weihnachtsmärkte mit Problemen

Zuletzt sorgten die hohen Preise für Kakao und Schokolade gemäß der Norm für Aufsehen. Kein Wunder, dass es für Händler, die diese Leckereien verkaufen möchten, eine große Herausforderung ist, bezahlbare Preise zu bieten. Dennoch habe man nicht vor, die Kunden zu verprellen. Man wolle einen Kompromiss finden und werde nicht alle hohen Kosten auf die Kunden umlegen. Das wäre ohnehin nicht möglich, denn wenn sich niemand einen Bratapfel, eine Suppe oder einen Glühwein leisten kann, gibt es auch keine Einnahmen. Jetzt bleibt für beide Seiten, auf eine schöne Adventszeit zu hoffen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, KNA, Deutscher Schaustellerbund)