Nicht trinken: Experten warnen vor Hafermilch am frühen Morgen

Auf einem braunen Tisch aus Holz stehen eine volle Tasse Kaffee und eine geöffnete Packung Hafermilch. Der Deckel der grauen Hafermilchverpackung liegt ebenfalls auf dem Tisch.
Symbolbild © imago/photothek

In der veganen Ernährung ist der Drink längst ein fester Bestandteil. Experten warnen allerdings vor dem Konsum von Hafermilch am frühen Morgen. Und das hat einen guten Grund.

Hafermilch ist gesund, birgt allerdings auch ein Risiko. Bevor die pflanzliche Flüssigkeit am Frühstückstisch im Kaffee landet, sollten Konsumenten einen wichtigen Punkt beachten.

Warum Experten vor Hafermilch warnen

Sie kommt ganz ohne tierische Bestandteile und Laktose aus. Deshalb ist Hafermilch sowohl für Veganer als auch für Personen geeignet, die herkömmliche Kuhmilch schlecht vertragen. Der Geschmack wird oft als leicht süßlich und angenehm beschrieben. Außerdem punktet die pflanzliche Alternative mit einigen gesundheitlichen Vorteilen: Die löslichen Ballaststoffe, sogenannte Beta-Glucane, unterstützen die Gesundheit des Darms und können den Cholesterinspiegel regulieren. Wer sich den beliebten Frühstücksdrink gönnt, sollte allerdings auch einen speziellen Nachteil kennen, vor dem Experten warnen.

Risiko vermeiden: So kombiniert man den pflanzlichen Drink 

Ob im Müsli, im Smoothie oder einfach pur: Grundsätzlich ist Hafermilch vielseitig einsetzbar. Nicht selten beginnen Genießer ihren Tag mit einer Tasse Kaffee, die sie mit Hafermilch zubereiten. Allerdings enthält die Milch einige Kohlenhydrate ‒ etwa sechs bis neun Gramm pro 100 Milliliter. Die Makronährstoffe liefern Energie und sind Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Auf nüchternen Magen fließen sie allerdings schnell ins Blut, was zu Blutzuckerschwankungen führen kann. Varianten mit zugesetztem Zucker wirken noch stärker. Solche Blutzuckerspitzen begünstigen nicht nur Müdigkeit, sondern auch den Drang nach fettigen, süßen oder salzigen Snacks.

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Im Vergleich steigt der Blutzuckerspiegel nach dem Konsum von Vollmilch oft weniger stark an. Das liegt am Fettanteil, der den Anstieg ausbremst. Wer Heißhunger wirksam vermeiden will, kombiniert seinen Drink deshalb am besten mit einer Fett- und Proteinquelle zum Frühstück, etwa mit Eiern oder Quark. Veganer greifen zu fettreichen Lebensmitteln wie Nüssen, Mandeln oder Avocado. Hilfreich ist diese Kombination grundsätzlich auch für Diabetiker mit gestörtem Glukosestoffwechsel, um eine Überzuckerung durch ein stark kohlenhydratlastiges Frühstück generell zu vermeiden. Zusätzlich hilft Betroffenen ein zügiger Spaziergang oder etwas Bewegung nach der Mahlzeit, damit der Blutzucker wieder sinkt.

(Quellen: Verbraucherschutz, Utopia)