Nicht wegwerfen: Immer mehr Haushalte verwerten Abfall weiter

Hände einer Person mit grünen Gartenhandschuhen. Es wird ein kleiner Pflanzentopf mit der Hilfe einer blauen Schaufel mit Erde befüllt. Daneben steht ein befüllter Topf mit Blumen und Pflanzengrün.
Symbolbild © istockphoto/gkrphoto

Bei den derzeitigen Lebenshaltungskosten überlegt man sich lieber zweimal, was man wegwirft. Immer mehr Haushalte verwerten nun den Abfall eines beliebten Gemüses weiter und sparen damit bares Geld.

Bei vielen deutschen Bürgern steht momentan das Sparen an erster Stelle. Deshalb werden die Menschen erfinderisch. Immer mehr Haushalte verwerten daher Abfall weiter, den sie zuvor wohl einfach weggeworfen hätten.

Mehr als nur Abfall: Wer schlau ist, spart Kosten für teure Anschaffungen

Nicht nur wegen des Sparziels, sondern auch aufgrund des Umweltgedankens werden Recycling und DIY immer beliebter. Die Herausforderung besteht dabei darin, bestehende Ressourcen so gut wie möglich zu nutzen. Somit bekommen eigentlich ausgediente Gegenstände nicht nur ein zweites Leben, sondern man spart sich auch das Geld für mitunter teure Anschaffungen.

So haben wir euch bereits vorgestellt, wie ihr aus einer leeren Milch- oder Saftpackung mit wenig Aufwand ein buntes Vogelhäuschen oder eine Pflanzschale gestalten könnt. Diese Anschaffungen kosten ansonsten einiges an Geld, das man sich mit ein wenig Zeit und Freude am Detail sparen kann. Auch was in den Abfall geworfen wird, überlegen sich immer mehr Bürger hierzulande ganz genau.

Lesen Sie auch
Nur 19 Cent pro Kapsel: Billig-Kaffee schlägt alle teuren Marken

Haushalte verwerten Abfall weiter: Experten geben Tipps zur richtigen Anwendung

Derzeit feiert der Rhabarber Saison. Obwohl es sich bei dieser Art um ein Stangengemüse handelt, erfreut es sich bei den Menschen als Süßspeise großer Beliebtheit. Das Gemüse kommt eigentlich mit großen Blättern daher, die die meisten Verbraucher praktisch schon im Laden entsorgen. Wer diese Chance verpasst hat, holt dies spätestens zuhause nach. Doch genau das sollte man nicht tun.

Denn die sehr großen Blätter eignen sich hervorragend als Mulchmaterial. Wer Letzteres bislang gekauft hat, weiß, wie teuer und aufwändig es sein kann, diesen auf die entsprechenden Beete im Garten zu verteilen. Da die Rhabarber-Blätter sehr groß sind, decken sie die zu schützenden Beete einfach komplett ab. Einfacher und günstiger geht es wohl kaum. In den sozialen Netzwerken finden sich oft auch Tipps zur Herstellung eines Düngemittels oder Suds zur Schädlingsbekämpfung. Die Blätter enthalten nämlich Oxalsäure, organische Säuren sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Allerdings ist deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Wer es dennoch probieren möchte, findet hierzu zahlreiche Rezepte.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland)