
Öko-Test warnt eindringlich vor einigen Sorten dieser traditionellen Beilage. Finger weg von konventionellem Rotkohl, da einige Arten wohl eher nicht empfehlenswert sind. Darauf sollte jeder unbedingt achten.
Öko-Test warnt jeden und dies sollte auch unbedingt beachtet werden. Finger weg von konventionellem Rotkohl, da einige Sorten wohl alles andere als empfehlenswert sind. Niemand sollte daher diese Warnung auf die leichte Schulter nehmen.
Je nach Region unterschiedliche Hauptgerichte
Weihnachten ist nicht nur die Zeit des familiären Beisammenseins und der Geschenke, sondern auch des traditionellen Weihnachtsessens. Auf der festlich gedeckten Tafel variieren je nach Region die unterschiedlichsten Hauptgerichte, doch oft steht ein saftiger Braten, wie Gänse- oder Schweinebraten oder auch Rouladen, im Mittelpunkt, begleitet von Soßen nach alten Familienrezepten. Dazu gehören meistens Rotkohl, Knödel oder Kartoffelklöße, die den Braten perfekt ergänzen. Auch das Dessert darf an diesen feierlichen Tagen natürlich nicht fehlen und so wird als Abschluss des Festmahls ein Weihnachtspudding oder Eis serviert.
Bio-Produkte bedenkenlos geeignet
Doch in diesen Tagen warnt Öko-Test vor konventionellem Rotkohl und so ist es wohl ratsam, die Finger davon zu lassen. Während in Norddeutschland der Begriff Rotkohl gebräuchlich ist, sprechen die Süddeutschen vom Blaukraut. Die Bezeichnung Blaukraut ergibt sich allerdings einfach aus der Farbe des gekochten Kohls, der im Süden meistens pur gegart wird. Im Norden Deutschlands hingegen wird das Kraut oft mit Apfel oder etwas Essig zubereitet, die eine Säure liefern. Dadurch sinkt der pH-Wert und der Kohl nimmt eine rote Farbe an. Diese gerade im Winter sehr beliebte Beilage wird häufig im Glas oder Standbeutel angeboten, doch ein Test von Öko-Test verrät beunruhigende Ergebnisse.
Öko-Test führt unabhängige Tests in den Bereichen Verbraucherschutz und Ökologie durch und untersuchte kürzlich insgesamt 20 Sorten Rotkohl. Kein konventioneller Rotkohl erreichte die Bewertung „sehr gut“. Zwei Marken schnitten nur mit „mangelhaft“ und „ungenügend“ ab. In diesen beiden sowie auch in sechs weiteren Sorten fanden die Tester Rückstände von Pestiziden. Die festgestellten Werte stellen zwar keine akute Gefahr für die Gesundheit dar, dennoch stuft Öko-Test diese als besonders kritisch ein. Darüber hinaus bemängelte Öko-Test den hohen Salz- und Zuckergehalt in einigen Rotkohlsorten. Die Bio-Produkte hingegen schnitten mit „sehr gut“ ab, sodass sie bedenkenlos als Beilage geeignet sind.
(Quellen: ÖKO-TEST, dpa)














