Ohne Kasse: Erster vollautomatischer KI-Supermarkt hat eröffnet

Eine Frau befindet sich in einem Gang in einem Supermarkt oder Discounter und schaut sich bestimmte Produkte an. Sie trägt Kopfhörer. Im Vordergrund befindet sich ein Roboter. Auf dem Display ist nicht nur sein Gesicht angedeutet. Darunter befindet sich ein weißer Teil des Display, auf dem wohl die ausgewählten Artikel aufgelistet werden.
Symbolbild © iimago/Westend61

So könnte wohl bald der Einkauf der Zukunft aussehen! Der erste vollautomatische KI-Supermarkt hat eröffnet. Und das Besondere: Hier gibt es nicht eine Kasse, an der man als Kunde bezahlen muss.

Man kann es sich wohl derzeit nur in Zukunftsfilmen vorstellen. Doch in der Realität hat tatsächlich der erste vollautomatische KI-Supermarkt eröffnet. Die Kunden nehmen sich einfach, was sie benötigen, und verlassen den Laden.

Auf dem Vormarsch: SB-Kassen und Supermärkte ohne Personal bieten neues Einkaufserlebnis

Schon lange vorbei sind die Zeiten, in denen unsere Vorfahren sich in einem Tante-Emma-Laden die Waren zusammenpackten und die Verkäuferin, meistens die Inhaberin selbst oder ein Familienmitglied, alles per Hand zusammenrechnete und das Wechselgeld zurückgab. Inzwischen gibt es nicht mehr nur hochmoderne Kassen mit integriertem Scanner (ja, auch das Scannen per Hand mit einem entsprechenden Gerät gehört schon länger der Vergangenheit an), sondern auch SB-Kassen, an denen die Kunden ihre Waren eben selbst scannen können. Und in Großbritannien gibt es beispielsweise einen Supermarkt, der ohne Personal auskommt. Doch eines unserer Nachbarländer geht nun einen Schritt weiter und könnte damit den Meilenstein fürs Einkaufen der Zukunft legen.

Lesen Sie auch
Butter sinkt erstmals unter einen Euro – "Preise wie vor 10 Jahren"

Vollautomatischer KI-Supermarkt eröffnet: Keine Kasse, kein Personal, keine Schließzeiten

In der kleinen Stadt Crolles bei Grenoble in Frankreich findet derzeit ein Projekt statt, das es in Europa zum ersten Mal gibt. In einer sogenannten KI-Epicerie, was man grob mit einem Tante-Emma-Laden gleichsetzen könnte, gibt es kein Personal und keine Kasse. Die Kunden können hier Pasta, Gewürze und andere Lebensmittel kaufen, die sie benötigen. Und wie bezahlt man? Laut dem Kooperationspartner Fujitsu scannt die KI die Artikel, die ein Kunde kauft, berechnet den Gesamtbetrag und zieht diesen vom Gehalt der Mitarbeiter ab.

Das Projekt findet derzeit auf dem Campus von STMicroelectronics statt. Man sei stolz, den Angestellten einen solchen Service bieten zu können. Der Markt ist rund um die Uhr nutzbar und ergänzt das Angebot der Kantine. Die Technik nutzt die Mikrochips von STMicroelectronics. Was derzeit nur ein Projekt ist, hat vielleicht in einigen Jahren oder Jahrzehnten das Zeug zum Einkaufserlebnis der Zukunft.

(Quellen: Mittelstand Digitalzentrum, Google Gemini, Google Cloud und KI-Bundesverband)