
In Deutschland können Bürger beim Lebensmitteleinkauf zwischen zahlreichen Supermärkten wählen. Zu den größten Anbietern gehört Aldi. Die Kette wirbt mit niedrigen Preisen bei hoher Qualität. Doch Aldi muss eine große Filiale schließen.
Für viele Bürger dürfte der Einkauf bei Aldi zum Alltag gehören. Sowohl Aldi Nord als auch Aldi Süd bieten zahlreiche Angebote. Nun steht eine Veränderung an.
Aldi muss Filiale schließen: So viele Discounter gibt es in Deutschland
Die Aldi-Gruppe betreibt 4.237 Filialen, die sich auf 2.212 Standorte von Aldi Nord und 2.025 von Aldi Süd verteilen. Aldi Nord konzentriert sich auf den europäischen Markt, während Aldi Süd international unter anderem in Australien, China und den USA vertreten ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten die Albrecht-Brüder in Deutschland das Discounter-Konzept, das durch Selbstbedienung und niedrig gehaltene Kosten günstige Preise ermöglicht. Im Jahr 1961 teilten die Brüder die Firma in Aldi Nord und Aldi Süd auf; die geografische Trennung, bekannt als „Aldi-Äquator“, spiegelt sich auch in den Standorten ihrer Firmenzentralen in Essen und Mülheim wider.
Auf dem umkämpften deutschen Lebensmittelmarkt zählt Aldi zu den führenden Anbietern, steht jedoch in starker Konkurrenz zu Lidl, Netto Marken-Discount und Penny. Der Lebensmitteleinzelhandel macht etwa ein Fünftel der gesamten Einzelhandelsunternehmen aus und trägt über ein Drittel zum Umsatz des Einzelhandels bei. Im Jahr 2020 wurden 62.041 Unternehmen gezählt, die Lebensmittel im Sortiment hatten. Mehr als die Hälfte dieser Betriebe gehört zum spezialisierten Lebensmitteleinzelhandel.
Aldi muss Filiale schließen: Diese Veränderung steht bevor
Bei den großen Discounterketten liefern sich Aldi mit 4.000 Filialen und weitere Anbieter wie Lidl mit über 3.000 Filialen ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Marktanteile. Führend ist allerdings Edeka mit über 10.000 Filialen und einer Stellung als größter Supermarktbetreiber in Deutschland und beschäftigt rund 400.000 Mitarbeiter. Rewe, gegründet 1927, liegt mit über 3.500 Filialen im Mittelfeld. Eine Supermarktkette führt aktuell eine Kassen-Revolution ein.
Auch Aldi nimmt Änderungen vor. Die Filiale in Albstadt-Ebingen, Baden-Württemberg, wird Ende Januar 2026 geschlossen, wie der Discounter-Konzern bekanntgab. Die Schließung ist Teil der regelmäßigen Überprüfung des Filialnetzes, um Standorte optimal anzupassen und die Erreichbarkeit für Kunden zu verbessern. Während einige Bürger wirtschaftliche Schwierigkeiten als möglichen Grund vermuten, hat Aldi diese nicht bestätigt. Die Mitarbeiter sollen jedoch nicht entlassen werden. Stattdessen bietet Aldi den betroffenen Angestellten Stellen in anderen Märkten des Unternehmens in der Umgebung an. Die Filiale wird am Ende des Monats offiziell ihren Betrieb einstellen.
(Quellen: Aldi, dpa, BMEL)














