
Eine vegane Fast-Food-Kette befindet sich in einer schwierigen Lage, denn sie hat Millionen Schulden. Die Insolvenz hat das Unternehmen bereits beantragt. Deutsche Standorte sind ebenfalls betroffen.
Eine schlechte Nachricht für vegan lebende Menschen und solche, die es in Betracht gezogen haben: Aufgrund von Schulden in Millionen-Höhe hat nun eine vegane Fast-Food-Kette den Insolvenzantrag gestellt.
So viel Hoffnung und doch hat es nicht geklappt – erste Filialen haben bereits geschlossen
Das Interesse an veganer Ernährung steigt stetig. Wie Studien zeigen, hat die Anzahl der Veganer und Vegetarier in Deutschland in den letzten zehn Jahren zugenommen. Wie hoch der Anteil genau ist, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. Doch allgemein lässt sich sagen, dass sich immer mehr Menschen bewusster ernähren und sich aktiv am Klima- und Tierschutz beteiligen. So bestand auch große Hoffnung für die erste vegane Burger-Kette in Deutschland. Für Veganer erwies sie sich als Paradies, denn man musste nicht mehr befürchten, dass vielleicht doch ein Bestandteil des Menüs tierische Zutaten enthielt.
Doch nun ist in Deutschland alles wieder vorbei. Die drei Filialen, zwei in Berlin und eine in Leipzig, haben bereits geschlossen. Die Filialen in der Schweiz sind bislang nicht betroffen. Doch in Österreich, insbesondere in Wien, geht es derzeit hoch her. Mit über 5 Millionen Euro Gesamt-Schulden und knapp 20 Gläubigern steht nun ein Insolvenzverfahren ohne Eigenverwaltung an. Die Verantwortung hat die vom Gericht bestellte Insolvenzverwalterin übernommen.
Bislang sieht es nicht gut aus – so soll es für die Fast-Food-Kette weitergehen
Bei so vielen Gläubigern blieb der veganen Fast-Food-Kette „Swing Kitchen“ nichts anderes mehr übrig, als Insolvenz anzumelden. Laut Geschäftsführung habe es einfach keinen Sinn gemacht, die Filialen in Deutschland geöffnet zu halten. Hier sei die Lage so schwierig, dass man keinen Versuch unternommen habe.
In Österreich dagegen soll es weitergehen. Inzwischen habe man die Speisekarten rundum erneuert. Nur noch zwei der alten Burger-Varianten kann man hier noch bestellen. Zudem setze das Unternehmen vermehrt auf innovative Produkte wie Trüffel-Mayo. Die neuen Zahlen sprächen für diese Strategie, denn die Umsätze würden wieder steigen, so die Geschäftsführung. Der Betrieb soll erst einmal normal weiterlaufen.














