
Die Erdbeersaison steht bevor, der Spargel ist bereits da. Schon gibt es wieder Preisalarm bei den Früchten, denn die Preise für Erdbeeren könnten nun deutlich ansteigen.
Viele fragen sich, warum die Erdbeeren auf einmal wieder teurer werden. Schließlich konnte man sie in den vergangenen Wochen im Discounter zum Schnäppchenpreis kaufen. Die deutsche Bürokratie scheint hier eine Mitschuld zu tragen.
Preis-Alarm: Mit Start der Erdbeersaison steigen die Preise
Die Preise für Erdbeeren steigen. Das ist typisch zum Start der Erdbeersaison. Der Preisalarm sorgt jedoch dafür, dass viele wohl nicht zum regionalen Produkt greifen, sondern die günstigere Ware aus dem Supermarkt kaufen. Die hiesigen Bauern haben so ihre Probleme, mit dem Preisangebot aus dem Ausland mitzuhalten. Schließlich haben sie hier höhere Ausgaben für Bürokratie, Personal, Rohstoffe und Energie.
Regionale Erdbeeren sollen nicht nur besser schmecken, sondern auch deutlich nachhaltiger sein. Schließlich müssen sie nicht erst über große Distanzen zum Verkaufsort transportiert werden. Wer direkt beim Bauern kauft, kann sich auf gute regionale Qualität ohne chemische Zusatzstoffe verlassen. Das quittiert das Obst mit einem intensiveren, natürlichen Geschmack.
Bauern schlagen Alarm: Deshalb sind deutsche Erdbeeren so teuer
Erdbeeren für 0,99 Euro können nicht kostendeckend verkauft werden – darin ist sich auch der Bauernverband einig. Die Verbraucher müssen umdenken und lieber zum regionalen Produkt greifen als zum Discounter-Produkt aus dem Ausland. Doch wie sollen sich Familien verhalten, denen immer weniger Geld im Portemonnaie bleibt? Viele können sich Erdbeeren schlichtweg gar nicht mehr leisten. Im Gegenzug planen Großunternehmen wie zum Beispiel die Zulieferer von Karls Erdbeerhof alternative Anbaumethoden. Anfang des Jahres bleibt der Preis wohl bei 3,30 € für 250 g regionales Obst.
Doch wie in jedem Jahr werden sich die Erdbeepreise im Laufe der Saison wieder einpendeln. Nach den kalten Tagen gibt es anfangs nur wenige Erdbeeren, sodass die Schalen kleiner ausfallen. Im Sommer steigt dann das Angebot gemäß der Nachfrage, sodass die Kunden davon ausgehen können, regionale Erdbeeren zu einem angemessenen Preis zu kaufen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, Ostsee-Zeitung, Nordkurier)














