
Das dürfte den Kunden überhaupt nicht gefallen: Ein beliebtes Getränk verschwindet wohl aus den Regalen der Supermärkte und Discounter. Experten finden deutliche Worte für die schwierige Lage.
Wer im Supermarkt seines Vertrauens einkaufen geht, könnte man bald ein beliebtes Getränk nicht mehr vorfinden, weil es wohl aus den Regalen verschwindet. Die Situation soll sich nach Expertenmeinung noch deutlich zuspitzen.
Nicht das erste Lieblingsprodukt: Klimawandel und Krankheiten machen den Ernten zu schaffen
Der Klimawandel führt nicht nur zu dramatischen Umweltkatastrophen, sondern fegt auch die Regale in den Supermärkten und Discountern leer. Denn immer öfter kommt es durch Naturphänomene zu Missernten, was sich dann im Lebensmittelladen widerspiegelt. Dies traf in letzter Zeit besonders Kaffee- und Kakaobohnen sowie Zitrusfrüchte. Gerade bei Letzteren haben die Verbraucher deutlich den Mangel gespürt. Denn hier kam eine Krankheit hinzu, die ganze Ernten vernichtete. Nicht umsonst fürchten die Bauern das Citrus Greening so sehr. Kunden merkten diese Veränderungen vornehmlich am Preis, der enorm nach oben schnellte.
Nun trifft es beliebtes Getränk: Experten sehen schwarz
Schon seit längerer Zeit sind die Preise für Orangensaft und Säfte, die Orangensaft enthalten, deutlich gestiegen. Diese Entwicklung verfolgen Experten bereits seit zwei Jahren besorgt. Und sie können auch keine Entwarnung geben – so sehr wir uns als Verbraucher dies auch wünschen. Denn die Ursachen gelten nicht als behoben und könnten zukünftig den Preis noch weiter nach oben treiben. Zwar gebe es laut Fachleuten auch entgegengesetzte Trends. So biete mancher Discounter seinen Eigenmarken-Orangensaft günstiger an. Doch auch diese Entwicklung bereite Sorgen.
Durch einen geringeren Preis, der entgegen des Markttrends angeboten werde, würden die Hersteller nämlich unter Druck geraten, so die Experten. Denn ein niedriger Preis gehe immer zulasten des Herstellers, der auf den Kosten anteilig sitzen bleibe. Bei den Marken sehe dies anders aus. Diese seien durch Jahresverträge an den anfänglich vereinbarten Preis gebunden, sodass man als Verbraucher hier keine Vergünstigungen erwarten könne. Dies könne jedoch dazu führen, dass die Kunden nicht mehr bereit seien, solche Preise zu zahlen, womit auf lange Sicht bestimmte Orangensäfte aus den Regalen der Supermärkte und Discounter verschwinden könnten.














