Preisklatsche an Weihnachten: 14 Euro nur für einen Christstollen

In den Regalen eines Supermarktes oder Discounters befinden sich viele Weihnachtssüßigkeiten wie Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius und Dominosteine. Auch Schokolollys und andere Süßigkeiten finden sich an verschiedenen Stellen. Dabei handelt es sich bei den meisten Artikeln um die Eigenmarke des Supermarktes.
Symbolbild © imago/ CHROMORANGE

Eine weitere Preissteigerung reißt ein weiteres Loch in die Haushaltskasse: Für einen einzigen Christstollen sollen die Menschen hierzulande tatsächlich fast 14 Euro zahlen. Die Verbraucher sind zurecht wütend.

Für einen Christstollen bezahlen Verbraucher hierzulande in den Supermärkten fast 14 Euro. Vielen wird dies jetzt einfach zu viel. Sie haben einfach kein Verständnis mehr für solch enorme Preissteigerungen.

Weihnachtsmarkt, Weihnachtssüßigkeiten, Geschenke: Für Familien wird es richtig teuer

Jeder hat es inzwischen mitbekommen und viele Verbraucher gehen inzwischen auf die Barrikaden. Dass die Preise für Schokolade explodieren, haben die meisten wohl einfach akzeptiert. Die Gründe dahinter ebenso. Das bedeutet jedoch auch eine Verteuerung für viele Weihnachtsartikel, die Kakaobohnen enthalten. Aufgrund von gestiegenen Energie- und Personalkosten haben auch die Preise auf dem Weihnachtsmarkt angezogen. Und auch für die Weihnachtsgeschenke dürfen Eltern in diesem Jahr wieder mehr bezahlen als noch im letzten Jahr.

Erst kürzlich machten dann neue Preissteigerungen die Runde: Auch Haselnüsse und Mandeln ziehen bald deutlich im Preis an. Der Grund: Auch hier fielen die Ernten durch den Klimawandel deutlich schlechter aus als zunächst noch angenommen. Die Vorfreude auf das Fest vergeht somit immer mehr Familien und Menschen, die sowieso nicht so viel Geld zur Verfügung haben.

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Fast 14 Euro für einen Christstollen: „Genug ist genug!“

Nun geht die Preiserhöhung in die nächste Runde: Für einen Christstollen sollen die Verbraucher beim Supermarkt Rewe 13,99 Euro zahlen. Ein Video von den massiven Preiserhöhungen wandert derzeit durch die sozialen Medien und bringt die Menschen in Aufruhr. Die Kommentare auf solche Preisexplosionen lassen nicht lange auf sich warten. Und sie zeigen eines genau: Viele Verbraucher wollen diesen Preiswahnsinn einfach nicht mehr mitmachen.

Sie fordern einen Boykott der Weihnachtssüßigkeiten. Die Hersteller und Händler sollen auf den Waren sitzenbleiben. Viele zeigen sich bereit, in diesem Jahr auf die Weihnachtsartikel zu verzichten. Sie wollen klassische Weihnachtsleckereien selbst machen und gewinnen für diese Idee immer mehr Anhänger. Ihnen reicht es einfach und sie hoffen, mit dem Boykott endlich ein Zeichen setzen zu können, damit der Wahnsinn ein Ende hat.

(Quellen: Interview, Handelsverband Deutschland (HDE), eigene Recherche der ka-insider-Redakteure)