
Im Supermarkt oder Discounter erleben die Kunden einen wahren Preisschock, denn ein beliebtes Gemüse ist fast doppelt so teuer. Die Folge: Immer weniger Verbraucher kaufen es.
Zurecht dürften sich die Kunden fragen, wieso gerade jetzt ein beliebtes Gemüse im Supermarkt fast doppelt so teuer wie zuvor ist. Experten haben hierfür jedoch eine logische Erklärung.
Teures Gemüse lässt Kunden verzweifeln: „So ist eine gesunde Ernährung nicht möglich“
Wer sich hierzulande gesund ernähren will, muss tief in die Tasche greifen. Diese Erkenntnis haben viele ärmere Menschen schon seit Jahrzehnten gewonnen. Und diese scheint sich nun einmal mehr zu bewahrheiten. Wer in Deutschland beispielsweise Obst und Gemüse in Bio-Qualität kaufen möchte, muss deutlich mehr bezahlen. Dasselbe gilt für Fleisch und Eier aus einer höheren Haltungsform. Und auch wer vegan oder vegetarisch leben möchte, muss mehr ausgeben. Deshalb greifen viele Menschen lieber zu billigeren Produkten und achten mehr auf den Preis als auf den Anbau oder die Haltungsform.
Beliebtes Gemüse fast doppelt so teuer: „Können wir uns nicht leisten“
Indessen kommt ein weiteres, sehr beliebtes Gemüse dazu, das im Preis um rund 40 Prozent gestiegen ist: die beliebte und ausgesprochen gesunde Salatgurke. Die Deutschen essen sie gern, weil sie sich vielseitig einsetzen lässt und sich besonders in zahlreichen Salaten gut macht. Doch kostete eine normale Gurke durchschnittlich 80 Cent, stieg der Preis auf ca. 1,29 Euro. Dies führte dazu, dass die Kunden die Gurken nicht mehr kauften. Vor einem leeren Regal stand man meistens, wenn man eine Bio-Gurke kaufen wollte.
Wieso das Gemüse gerade jetzt so teuer ist, dafür haben Experten eine einfache Erklärung. In Spanien, unserem Hauptbezugsland von Gurken, folgte auf einen sehr warmen Spätsommer ein drastischer Temperaturabfall. Da die Gewächshäuser nicht beheizt waren, sanken die Temperaturen auf zehn Grad und darunter. Bei diesen Graden wächst die Gurke nicht mehr richtig. Dies bedeutet einen Mangel an Gurken für uns. Doch Experten können bereits Entwarnung geben. Sie rechnen mit einer baldigen Preissenkung, denn die Preisspitze wurde bereits erreicht.
(Quellen: Handelsblatt, Deutsche Börse)














