Preisschock im Supermarkt: Dominosteine kosten fast 20 Euro

Zu sehen ist eine Hand, die im Supermarkt oder Discounter eine Packung Dominosteine hochhält. Darunter befinden sich in einer Metallkiste noch mehr Packungen der leckeren Süßigkeit.
Symbolbild © imago/Martin Wagner

In den vergangenen Tagen haben Kunden im Supermarkt und Discounter wieder einen echten Preisschock erlebt: Dominosteine kosten fast 20 Euro. Dies können sich viele einfach nicht mehr leisten.

Fast 20 Euro kosten bestimmte Dominosteine und reißen damit ein großes Loch in die Haushaltskasse, die zu Weihnachten bei so manchem sowieso schon extrem leidet. Die Menschen sind geschockt und fragen sich, wie sie das noch alles bezahlen sollen.

Preissteigerungen zu Weihnachten: „So macht das einfach keinen Spaß mehr“

Nach dem Totensonntag am 23. November öffnen auch die letzten Weihnachtsmärkte ihre Türen für die Besucher. Neben den bereits angekündigten Preissteigerungen bei Glühwein und Co. mussten die Verbraucher schon im Vorfeld eine schockierende Feststellung machen: In den Supermärkten und Discountern, wo es viele Weihnachtssüßigkeiten bereits seit Anfang September gibt, sind die Preise für ebendiese enorm in die Höhe geschossen. Und auch wer selbst backt, muss sich genau überlegen, was für Zutaten er benutzen möchte, denn neben Kakao sind auch die Preise für Mandeln und Haselnüsse in die Höhe geschossen. Mit all diesen Preissteigerungen macht es so manchem keinen Spaß mehr, ans Weihnachtsfest zu denken und die entsprechenden Besorgungen zu tätigen.

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Dominosteine kosten fast 20 Euro: „Das wollen wir nicht mehr bezahlen“

Neben dem Lebkuchen, den es in verschiedenen Formen gibt, gibt es eine weitere beliebte Weihnachtssüßigkeit, die preislich weiter nach oben geklettert ist. Inzwischen kosten 250 Gramm Dominosteine 4,59 Euro. Dies ergibt einen Preis von über 18 Euro für ein Kilogramm. Und das ist noch nicht alles. Auch das beliebte Marzipanbrot kostet 1,99 Euro, auch wenn man zur günstigeren Eigenmarke greift.

Wer sich Lübecker Marzipan der Firma Niederegger leisten will, muss noch tiefer in die Tasche greifen. Viele Kunden sind nicht mehr bereit, diese Preise zu zahlen. Doch Niederegger zum Beispiel hat sich von Anfang an im Luxussegment gesehen und vertritt diesen Anspruch weiterhin. Hier bezahlt man für ein einfaches Marzipanbrot fast 5 Euro. Wer das nicht bezahlen will, dem raten Experten nicht nur, auf Eigenmarken zu setzen, sondern auch die Angebote genau zu studieren. Wer viel Geld sparen will, kauft die Weihnachtssüßigkeiten nach den Feiertagen und friert sie fürs nächste Jahr ein. Denn nach den Feiertagen reduzieren viele Märkte die saisonale Ware um bis zu 70 Prozent.

(Quellen: Preisradar, ZDFheute, dpa)