
Die Ausgaben für Lebensmittel haben ein Rekordniveau erreicht. Jetzt wird auch das Weihnachtsessen zum Preisschock. Nun müssen Familien sich gut überlegen, ob dieses spezielle Festtagsessen mit viel Tradition ausfällt und welche günstigen Alternativen genügen.
Viele lieben es, aber nicht alle können sich dieses Essen noch leisten. Dabei rückt Weihnachten immer näher. Genießer mit kleinem Budget müssen tapfer sein.
Preisschock: Weihnachtsessen wird dieses Jahr für viele unbezahlbar sein
Das Weihnachtsbudget der Deutschen schrumpft. Das hat eine aktuelle EY-Analyse ergeben. Demnach wollen viele dieses Jahr weniger Geld in Präsente investieren. Für 2025 werden im Schnitt sechs Euro weniger als noch 2024 eingeplant. Und wer bei den Geschenken spart, will wahrscheinlich auch beim Essen weniger tief in die Tasche greifen. Allerdings bieten Restaurants derzeit wieder eine traditionsreiche Speise an, der viele nicht widerstehen können. Sie landet sowohl in der Vorweihnachtszeit als auch an den Feiertagen auf dem Teller. Diese muss man sich mittlerweile jedoch finanziell leisten können.
Nicht überall, aber in vielen Lokalen werden Gäste mit deutlich höheren Beträgen als früher zur Kasse gebeten. Einige Beispiele: Im Hamburger Restaurant „Wein- und Friesenstube“ kommen Besucher auf etwa 50 Euro pro Person, wenn sie sich den weihnachtlichen Genuss gönnen. Gut zehn Euro mehr zahlen Gäste in der Kölner Innenstadt bei „Em Krützche“. Die Entwicklung der Preise hängt auch von der jeweiligen Region ab. Vor allem in Metropolregionen greifen viele tiefer in die Tasche.
Wie Genießer jetzt am besten auf ihre Kosten kommen
Wer den Gänsebraten selbst zubereiten will, muss ebenfalls mit höheren Kosten rechnen. Vor allem Bio-Gänse sind von einer Preissteigerung betroffen. Hintergrund ist in diesem Jahr mitunter die Vogelgrippe, die zu zahlreichen Keulungen geführt hat. Das bestätigt der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG). Eine geeignete Alternative zu deutschen Gänsen ist Importware, wobei auch hier die Angebote variieren. Ohnehin stammt ein Großteil der hier verkauften Ware aus dem Ausland. Hilfreich ist es außerdem, sich rechtzeitig um die Vorbestellung einer Weihnachtsgans zu kümmern, damit es kurz vor den Feiertagen nicht zu Herausforderungen kommt.
(Quellen: eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Börse)














