Produkt nicht verfügbar: Kunden rennen bei Edeka die Filialen ein

Ein Blick auf den Parkplatz einer Edeka-Filiale. Es scheint Winter zu sein und die Weihnachtsdekoration in Form von Sternen hängt an dem Supermarktgebäude. Die Menschen bilden eine Schlange vor dem Eingang.
Symbolbild © imago/Funke Foto Services

In der Hoffnung, dieses Produkt am Ende doch noch zu bekommen, rennen die Kunden Edeka die Filialen ein. Jedoch gehen viele leer aus und beschweren sich nun beim Supermarkt.

Frust und Enttäuschung machen sich bei den Kunden breit, denn diese suchten in den Filialen von Edeka vergeblich nach einem besonders beliebten Produkt. Der Unmut ist deutlich spürbar.

Der Hype hat Folgen: „Einfach nirgendwo mehr zu bekommen“

Wir alle kennen sicherlich die Situation: Ein bestimmtes Produkt wird zuvor schon so gehypt, dass viele Menschen genau dieses haben wollen. Wer dann aber berufstätig ist oder aus anderen Gründen nicht schon vor der Ladenöffnung vor der Tür stehen kann, geht meistens leer aus. Genau dies ist nun mit einem besonderen Artikel geschehen. Bereits zuvor hatte Edeka groß in den sozialen Medien angekündigt, dass in dieser Woche ein bestimmtes Produkt in den Regalen landen wird. Allerdings nur in begrenzter Menge, was die Leidenschaft bei den Menschen noch einmal deutlich steigerte. Inzwischen sind jedoch viele ernüchtert wieder zu Hause angekommen und lassen in den sozialen Medien ihren Frust aus. Und das aus guten Gründen.

Edeka führt Produkt in den Filialen ein: Viele Kunden sind enttäuscht

Bereits in der letzten Woche hat Edeka angekündigt, dass es Teddy-Gläser in den Edeka-Filialen geben soll. Diese bestehen aus Glas und fassen ca. 500 Milliliter. Dazu kommt ein Verschluss als Käppchen in den Farben Grün und Rosa sowie ein farblich passender Trinkhalm. In dem Werbevideo füllt eine Frau Milch der Bio-Eigenmarke von Edeka und Matcha-Sticks der gleichen Marke in das Glas ein. Damit scheint das Video genau den Nerv der Zeit zu treffen. Bereits in den Kommentaren häuften sich die Meinungen der Liebhaber.

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Doch dann kam für viele Menschen die pure Ernüchterung. In vielen Filialen gab es die Gläser gar nicht oder waren bereits früh ausverkauft. Das verärgerte die Kunden dermaßen, dass einige sogar zum Boykott aufriefen. Auch wer gleich mehrere Filialen abfuhr, ging leer aus. Edeka begründet diese unterschiedlichen Situationen der einzelnen Edeka-Filialen damit, dass jede Filiale selbst entscheidet, ob und wie viele sie von einem Produkt bestellt. Dies empfinden viele Verbraucher nicht als fair. Zudem wurde die Anzahl der Gläser pro Einkauf nicht begrenzt. Die Folge: Unter Kleinanzeigen.de finden sich viele Anzeigen, die die Gläser zu einem weitaus höheren Preis anbieten. So werden im Durchschnitt zwischen zehn bis zwanzig Euro für ein Glas fällig. Und das, obwohl Edeka dies für nur 4,99 Euro verkaufte. Viele Menschen fühlen sich über den Tisch gezogen und hoffen, dass Nachschub kommt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)