Produkte verschwinden bei Edeka: Liste zeigt dramatisches Ausmaß

Frau steht vor leerem Regal
Symbolbild © istockphoto/primipil

Edeka streitet aktuell mit verschiedenen Lebensmittelkonzernen. Nun sind über 500 beliebte Produkte in dem Supermarkt nicht mehr erhältlich.

Die Supermarktkette Edeka befindet sich seit geraumer Zeit im Streit mit verschiedenen Lebensmittelkonzernen. Nun hat Edeka eine endgültige Entscheidung getroffen und wird viele Produkte aus dem Sortiment nehmen. Für Verbraucher bedeutet das, dass sie bald auf einige Produkte verzichten müssen. Die Liste der betroffenen Produkte ist lang und umfasst verschiedene Lebensmittel, Tierfutter und Süßwaren.

500 beliebte Produkte sind nicht mehr erhältlich

Es handelt sich um alle Artikel, die zu „Mars Incorporated“ gehören. Die betroffenen Marken sind unter anderem Snickers, Milkyway, Twix, M&M’s und viele weitere. Die Kunden müssen sich von verschiedenen Produkten, wie Süßigkeiten (Mars, Snickers, Twix, M&M’s, Balisto, Bounty, Celebrations, Skittles), Tiernahrung (Pedigree, Whiskas, Sheba, Dreamies, Kitekat, Royal Canin, Catsan) sowie anderen Lebensmitteln (Mirácoli, Ben’s Original) und Kaugummi (Wrigley: 5 Gum, Airwaves, Big Red, Extra, Hubba Bubba, Juicy Fruit, Orbit, Wrigley’s Spearmint) verabschieden.  Der Grund für die Entscheidung von Edeka ist ein Preis-Streit mit dem Mars-Konzern. Das Unternehmen wollte seine Preise aufgrund von Faktoren wie Inflation und Energiekosten erhöhen. Doch Edeka stellt sich quer und ist nicht bereit, diese Preiserhöhungen der Produkte zu akzeptieren. Auch anhaltende Verhandlungen konnten die beiden Unternehmen nicht auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Die aktuellen erheblichen Preisforderungen des Herstellers Mars sollen aus Sicht von Edeka nicht sachlich begründet sein.

Lesen Sie auch
Grashüpfer im Garten: Das verraten sie über jedes Zuhause

Edeka bietet Alternativen zu günstigeren Preisen

Edeka wird nun alle Produkte von Mars Incorporated aus dem Sortiment nehmen, was ein Umsatzvolumen von rund 300 Millionen Euro betrifft. Ob diese Entscheidung die Kunden verärgert oder ob Edeka damit ein Zeichen gegen die Preispolitik der Konzerne setzen kann, bleibt abzuwarten. Die fehlenden Produkte sollen durch Waren der Edeka-Hausmarke ersetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass diese Produkte zu günstigeren Preisen angeboten werden – ähnlich wie bei den aktuell sinkenden Butterpreisen.