
Die Hitzewelle fordert nicht nur weit weg ihren Tribut, sondern macht sich auch direkt im eigenen Garten beim Rasen bemerkbar. Wer jetzt frustriert aufgeben will, sollte unbedingt diesen Trick kennen. Denn mit diesem kann man den geliebten Rasen retten.
Eine besonders häufige Suchanfrage in den vergangenen Tagen und Wochen im Internet ist, wie man einen ausgetrockneten und braunen Rasen noch retten kann. Deshalb häufen sich auch die Tipps und Tricks, die so mancher zum Besten gibt. Denn nach der Hitzewelle ist der Rasen bei den meisten wohl hinüber.
Sogar im eigenen Garten: Paradies mutiert zu vertrocknetem Albtraum
Die vergangenen Tage und Wochen haben den Menschen in Europa und auch in Deutschland einiges abverlangt. Über 12.500 Hitzetote hat man hierzulande inzwischen zu beklagen. Doch die sengende Hitze und die Trockenheit fordern ihren Tribut auch in anderen Lebensbereichen. Die Landwirte kämpfen um ihre Ernte und können ihre Tiere kaum noch füttern. Die ersten greifen bereits auf die Winterreserven zurück, die jedoch bald dringend benötigt werden. Bäche, Flüsse und Seen trocknen aus. Immer mehr Städte und Gemeinden setzen Wasser-Verbote durch, um einen gewissen Pegel zu halten. Doch da Regenschauer weiterhin ausbleiben, kann man den Gewässern beim Austrocknen quasi stündlich zusehen.
Auch im eigenen Garten macht sich die Katastrophe deutlich bemerkbar. Pflanzen verdorren, Obst und Gemüse gedeihen nicht so, wie man es sich wünscht. Dazu kommt, dass die Böden keine Grundfeuchtigkeit mehr haben und so auch viele gepflegte Rasen zu braunen Wüsten mutieren. Das Wasserverbot umfasst ein durchgängiges Sprinkeln des Rasens durch entsprechende Anlagen, was die Situation noch verschlimmert.
Rasen nach der Hitzewelle: Mit diesem Trick kann man ihn retten
Wer einen solch vertrockneten und braunen Rasen im eigenen Garten vorfindet, sollte nun jedoch nicht zu einer Verzweiflungstat greifen. Denn es gibt einen Trick, wie man ihn wieder zu einer schönen grünen Oase erwecken kann. Experten raten dazu, jeden Schritt sorgfältig anzugehen. Einfach den Rasen zu bewässern, reicht in diesem Fall nicht aus. Man muss zuvor echte Fleißarbeit leisten. So sollte man zunächst tote Halme, Rasenfilz und anderes lockeres Pflanzenmaterial komplett entfernen. Anschließend muss der Boden unbedingt aufgelockert werden, sagen Fachleute. Sonst bringen die folgenden Schritte nämlich nicht viel. Viele Gärtner vergessen diese wichtige Maßnahme jedoch.
Anschließend bestreut man den aufgelockerten Boden mit neuem Saatgut, das leicht eingeharkt wird. Danach bewässert man die Stellen gründlich. Wichtig ist es jetzt, diese Stellen feucht zu halten. Man lässt den Rasen dann auf ca. acht Zentimeter wachsen und mäht ihn dann das erste Mal auf fünf bis sechs Zentimeter herunter. Eine weitere Nachsaat empfehlen Experten im Spätsommer oder im darauffolgenden Frühling. So erstrahlt der Rasen wieder in saftigem Grün.
(Quellen: Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen)














