
Ab September dieses Jahres müssen Verbraucher mit einer grundlegenden Änderung rechnen, denn im Supermarkt ändern sich aufgrund einer neuen Regelung viele Lebensmittel. Für Kunden hat dies eine weitreichende Wirkung.
Viele Lebensmittel im Supermarkt werden sich ändern, denn ab September gibt es eine neue Regel, an die sich die Hersteller halten müssen. Die Maßnahme hat enorme Auswirkungen auf die Verbraucher.
Kunden werden Veränderung bemerken – Hersteller und Händler in der Pflicht
Im Laufe der Jahre achten immer mehr Menschen auf ihre Gesundheit. Damit wollen sie auch wissen, was in den einzelnen Lebensmitteln enthalten ist und woher die Inhaltsstoffe überhaupt kommen. Regionalität, Bio-Qualität und „ohne Konservierungsstoffe“ sind längst Begriffe, die die meisten Deutschen in ihr Leben integriert haben.
Dieser Entwicklung schließen sich die Discounter und Supermärkte natürlich an. Und auch die Hersteller prüfen, welche Trends es derzeit gibt und welche Produkte man am besten wie unter die Verbraucher bringen kann. Entsprechend gekennzeichnet sind die Lebensmittel. Denn die Hersteller konkurrieren untereinander und wollen natürlich, dass die Kunden bestimmte Produkte kaufen. Layout, Schrift und Farbe spielen dabei eine große Rolle.
Lebensmittel im Supermarkt: Das ändert sich – zum Schutz der Verbraucher
Damit die Kunden sich beim Kauf eines bestimmten Produktes gut fühlen, findet man oft als Aufschrift auf der Verpackung Begriffe wie „nachhaltig“ oder „öko“. Tests haben jedoch ergeben, dass viele Hersteller, die diese Label verwenden, gar keine Beweise haben, aufgrund derer sie die Artikel so bezeichnen dürfen. Damit müssen sich die Verbraucher blind darauf verlassen und können die Aussagen gar nicht unabhängig prüfen.
Dies soll sich nun ab dem 1. September dieses Jahres ändern. Ein EU-Gesetz, das seit Februar dieses Jahres auch in nationales Recht umgesetzt wurde, schreibt nun vor, dass solche Bezeichnungen nur verwendet werden dürfen, wenn Hersteller und Händler dies auch objektiv beweisen können. Dies muss durch offizielle Stellen geschehen, die diese Zertifizierungen anhand von strengen Kriterien vornehmen. Bereits zertifizierte Label wie beispielsweise der Blaue Engel bleiben davon unberührt. Händler haften dabei genauso wie Hersteller. Erstere müssen vor der Auslegung eines Produktes ins Regal die Siegel prüfen. Ergibt sich keine echte Zertifizierung, muss ein Hinweisschild die Verbraucher darauf hinweisen. Oder die Händler überkleben das Label.
(Quellen: Europäische Union, Bundesverbraucherministerium, Verbraucherzentrale, Lebensmittelverband Deutschland)














