Regel: Erste Urlaubsländer verbieten nun Sonnencreme am Strand

Eine Person sitzt auf einer gestreiften Decke. Die Haut ist gebräunt. Die Person benutzt eine gelbe Tube, um Sonnencreme aufzutragen. Auf dem Arm wurden drei Kleckse Sonnencreme verteilt.
Symbolbild © istockphoto/mihailomilovanovic

Sonnencreme am Strand ‒ für viele eine Selbstverständlichkeit. Inzwischen ist jedoch Vorsicht geboten: In einigen Urlaubsregionen ist der UV-Schutz unter Umständen nicht mehr erlaubt. An folgenden Orten gelten strenge Regeln, die jeder kennen sollte.

Um sich vor gefährlichen UV-Schäden zu schützen, ist Sonnencreme ein Muss. Inzwischen müssen Urlauber jedoch aufpassen: Nicht überall sind herkömmliche Produkte gern gesehen und teils sogar untersagt.

Gefährliche Schäden durch UV-Strahlung

Wer sich sonnt, freut sich über einen schönen Teint. Ohne Sonnenschutz riskieren Sommerfreunde jedoch einiges: Die gefährliche UV-Strahlung erhöht nicht nur das Risiko für Hautkrebs. Sie beschleunigt auch die Alterung der Haut. Außerdem steigt die Gefahr für einen Sonnenbrand. Besonders gefährdet sind hellere Hauttypen. Deshalb gehört Sonnencreme in jede Reisetasche und wird regelmäßig genutzt. Nun ist jedoch Vorsicht geboten, denn in einigen Urlaubsregionen sind bestimmte Stoffe, die in den Cremes stecken, nicht erlaubt.

Sonnencreme am Strand: In diesen Regionen gelten Verbote

Die in Sonnencremes enthaltenen UV-Filter sorgen dafür, dass Korallenriffe Schaden nehmen. Dabei handelt es sich um die Stoffe Oxybenzon und Octinoxat. Jedes Jahr gelangen tonnenweise Rückstände durch badende Touristen in die Gewässer, was die marinen Ökosysteme deutlich belastet. Die Substanzen begünstigen die gefürchtete Korallenbleiche, die zum Absterben ganzer Riffe führt. Um die Zerstörung zu stoppen, greifen immer mehr betroffene Urlaubsregionen regulierend ein. Vor allem tropische Destinationen, die vom Tauchtourismus leben, setzen auf strenge Änderungen und Verbote.

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Während der pazifische Inselstaat Palau eine Vorreiterrolle einnahm, haben inzwischen auch Hawaii und Thailand gesetzliche Verbote für bestimmte Inhaltsstoffe erlassen. In Thailand sind etwa die maritimen Nationalparks betroffen, in Palau das gesamte Staatsgebiet. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder die Beschlagnahmung der Produkte. Ähnlich konsequent präsentieren sich die niederländischen Antillen-Inseln Bonaire und Aruba, die den Verkauf herkömmlicher chemischer Filter ebenfalls gesetzlich untersagt haben. Wer nichts falsch machen will, informiert sich deshalb vorab über die geltenden Bedingungen in der jeweiligen Urlaubsregion. Zudem wird zu mineralischen Sonnencremes geraten, die als ungefährlich für Ökosysteme eingestuft werden.

(Quellen: Deutsche Stiftung Meeresschutz, Archives of Environmental Contamination and Toxicology, HolidayCheck, Nordkurier, Heute.at)