
Genug ist genug, hat sich Lidl nun gedacht und führt ein Verbot für Schüler und Schülerinnen in einer bestimmten Filiale ein. Das Problem hat eindeutig Überhand genommen und zwang die Filialleitung zur Reaktion.
Ein großes Problem hat in einer bestimmten Filiale des Discounters Überhand genommen, weshalb dieser nun die Reißleine ziehen musste. Deshalb gilt in dieser Filiale nun ein bestimmtes Verbot für Schülerinnen und Schüler.
Supermärkte und Discounter im Zwiespalt: „Müssen uns schützen“
Die moderne Technik macht natürlich auch vor Supermärkten und Discountern nicht Halt. Deshalb gibt es nun fast in jeder Filiale der großen Lebensmittelläden einen bestimmten Bereich für die SB-Kassen. Hier können Kunden ihre Artikel bequem selbst einscannen, sofort einpacken und anschließend bezahlen. Ein ausgedruckter Kassenbon sorgt dafür, dass sich beim Vorhalten an einen Scanner die Schranke öffnet und man das Geschäft verlassen kann.
Doch eine erstaunlich hohe Anzahl von Menschen nutzt diese Chance, um zu betrügen. Experten warnen, dass es sich beim Unterschlagen von Waren ebenfalls um Diebstahl handelt. Das hält jedoch kaum jemanden davon ab, weniger einzugeben, als sich tatsächlich im Warenkorb oder Einkaufswagen befindet. Inzwischen haben viele Supermärkte und Discounter Sicherheitsdienste eingestellt, Kameras installiert und zusätzliches Personal abgestellt, um die Anzahl der Diebstähle zu minimieren.
Lidl führt Verbot für Schüler ein: „Es hat einfach Überhand genommen“
Nun muss jedoch eine Lidl-Filiale zu einer besonderen Maßnahme greifen. Sie befindet sich in Berlin-Pankow in der Nähe einer Oberschule. Viele Kinder und Jugendliche nutzen die Pausenzeit von 20 Minuten, um sich beim Lidl eben schnell etwas zu essen und zu trinken zu holen. Damit sie rechtzeitig wieder zurück in der Schule sind, nutzen die Schülerinnen und Schüler die SB-Kassen. An sich ist dies kein Problem, doch den Mitarbeitern sei aufgefallen, dass es vermehrt zu Unregelmäßigkeiten beim Scannen von Getränken, Backwaren und Süßigkeiten gekommen sei. Im Klartext heißt dies: Die Kinder haben Diebstahl begangen.
Da dies in letzter Zeit immer häufiger vorkam, hat die Filiale nun in der Schulzeit den Schülern und Schülerinnen verboten, die SB-Kassen zu benutzen. Sie müssen sich an den normalen Kassen anstellen. Wie lange dieses Verbot für die betroffene Schülergruppe gilt, steht noch nicht fest.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, BZ, Angaben von Lidl Deutschland)














