
Der klassische Schoko-Weihnachtsmann erreicht einen neuen Rekordpreis. Die Angebote wirken abschreckend ‒ und einige Familien gehen wohl leer aus. Jetzt bleibt Verbrauchern nur Folgendes, um nicht in eine Kostenfalle zu tappen.
Ein Blick auf den Preis für den Weihnachtsklassiker aus Schokolade genügt, damit der Appetit vergeht. Jetzt wird es richtig teuer für Kunden. Das ist der wahre Grund.
Kaum zu glauben: Supermärkte verlangen Rekordpreise für Schoko-Weihnachtsmann
Schon seit einigen Wochen stehen sie lächelnd in den Supermarktregalen. Aber die Preise haben es in sich. Schoko-Weihnachtsmänner sind heute verhältnismäßig teuer. Angesichts der gestiegenen Kakaopreise überrascht die Teuerung bei Schokolade generell nicht. Der Preis für eine gewöhnliche Tafel hat sich innerhalb von fünf Jahren um über 70 Prozent verteuert ‒ für Naschkatzen eine echte Ernüchterung.
Auch höhere Kosten für Energie und Verpackung spielen eine wichtige Rolle. Dabei steht Händlern grundsätzlich frei, ob sie Preissteigerungen an Kunden weitergeben. Dass die Rohstoffpreise wieder etwas sinken, zeigt sich nicht immer direkt am Handelspreis. Das bedeutet für Endverbraucher: Oft sind die Süßwaren nach wie vor teuer. Viele Lebensmittelhändler passen ihre Angebote erst bei steigendem Wettbewerbsdruck an ‒ wenn Lidl etwa die Preise senkt, ziehen Konkurrenten wie Aldi nicht selten nach.
Wie Familien und Naschkatzen jetzt Geld sparen
Auswertungen zeigen, dass Kunden im Vergleich zu 2024 bis zu 25 Prozent tiefer in die Tasche greifen, wenn sie sich einen Schoko-Weihnachtsmann gönnen. Vor allem Familien dürften den Unterschied zu spüren bekommen: Wer drei Kinder hat und jedem eine Markenfigur von Lindt (70 Gramm) kauft, landet bei insgesamt zwölf Euro. Denn pro Weihnachtsmann werden rund vier Euro fällig. Richtig teuer wird es bei der 200-Gramm-Figur. Der Hersteller verkauft die beliebte Süßigkeit für stolze 8,99 Euro.
Eine weitere Teuerung könnte demnach wohl die 10-Euro-Marke fast knacken. Wer seinen Geldbeutel schonen will, sollte nicht nur bekannte Markenprodukte in Betracht ziehen. Handelsmarken können sich finanziell lohnen. Ein Blick in Spar-Apps hilft dabei, Sonderangebote zu finden. Und wer die beliebte Süßigkeit nicht nur an den Festtagen genießen will, kann nach Weihnachten oft ein Schnäppchen bei den Restposten machen.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure)














