
Kaum zu fassen, aber Rennpferde landen offenbar als Fleisch-Snacks im Handel. Die Verbraucher sind schockiert. Sie können es kaum glauben, dass so etwas wirklich passiert.
Offenbar landen Rennpferde regelmäßig als Fleisch-Snacks im Handel. Das ist kaum zu fassen! Die Menschen sind schockiert.
Schockierende Entdeckungen alarmieren Menschen
Kriminelle Pferdehändler sollen ausgediente Rennpferde mit falschen Papieren ausgestattet und anschließend als Schlachttiere verkauft haben. Die Experten gehen davon aus, dass auf diesem Weg sogar Tiere in der Lebensmittelkette landeten. In den Niederlanden soll ihr Fleisch unter anderem in Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet worden sein. Aus einem ehemaligen Rennpferd wurde damit möglicherweise ein Fleisch-Snack. Europol unterstützte Anfang September eine groß angelegte Aktion gegen das mutmaßliche Netzwerk. Fast 200 Ermittler und Vertreter verschiedener Behörden durchsuchten am 8. und 9. September insgesamt 24 Orte in Belgien, Frankreich, Irland und den Niederlanden.
Im Zentrum des Falls stehen vor allem ausgediente Rennpferde. Viele dieser Tiere hatten während ihrer Karriere Medikamente erhalten, die einen späteren Verkauf als Lebensmittel ausschließen. Für Händler verlieren solche Pferde dadurch erheblich an Wert, denn sie dienen nicht mehr als Fleisch-Snack. Das mutmaßliche Netzwerk soll genau daraus ein Geschäft gemacht haben. Die Verdächtigen manipulierten laut den Ermittlern Dokumente und Mikrochips und verschleierten damit Herkunft und Vorgeschichte der Tiere. Besonders brisant macht den Fall der Verdacht, dass Händler die Tiere nicht nur unter einer falschen Identität weiterverkauften. Ein Teil der Pferde könnte anschließend tatsächlich in Schlachthöfen gelandet sein.
Einfach so im Handel erhältlich
In den Niederlanden soll die Spur schließlich bis in die Lebensmittelbranche führen. Dort verarbeiteten Betriebe das Pferdefleisch unter anderem zu Fleischbällchen und Kroketten und verkauften die Produkte über den Großhandel. Verbraucher könnten deshalb einen Fleisch-Snack gekauft haben, ohne die tatsächliche Herkunft des Fleisches zu kennen.
Gerade bei Pferden spielt die eindeutige Identität eine wichtige Rolle. In Deutschland und der Europäischen Union erhalten die Tiere einen sogenannten Equidenpass und eine elektronische Kennzeichnung per Transponder. Diese Kombination schafft eine eindeutige Verbindung zwischen Pferd und Dokument und unterstützt die Rückverfolgbarkeit. Das System soll unter anderem verhindern, dass ein Tier mit unbekannter Vorgeschichte als Fleisch-Snack in der Lebensmittelkette landet.
(Quellen: Europol, FAVV)














