
Eine Spinne breitet sich derzeit in deutschen Wohnungen und Häusern aus und lehrt den ein oder anderen schon einmal das Fürchten. Experten erklären, was man beim Umgang mit dem neuen Mitbewohner unbedingt beachten sollte.
Eine schlechte Nachricht für Arachnophobiker – also alle jene, die sich vor Spinnen fürchten –, denn eine Spinne breitet sich derzeit bei uns in den Wohnungen aus und macht es sich richtig gemütlich.
Mit den warmen Jahreszeiten beginnt die Spinnenfurcht: „Alles, was kriecht und krabbelt, kommt herein“
Die Temperaturen klettern in die Höhe, die Sonne zeigt sich von ihrer schönsten und strahlendsten Seite. Und mit ihr kommt auch viel Getier, das wir nicht gerne bei uns in den Wohnungen haben. Allein die Sichtung einer Spinne im Garten stellt bei so manchem Mitbürger die Nackenhaare auf. Hinzu kommen allerlei Käfer, Schädlinge und Mücken, die schon auf die warme Jahreszeit gewartet haben, um sich massiv auszubreiten und uns ständig über den Weg zu krabbeln oder zu fliegen.
Spinne breitet sich in Wohnungen aus: Das müssen Bürger nun beachten
Auch die Nosferatu-Spinne taucht wieder auf. Allerdings findet man sie nicht nur in Parks oder Gebäuden, sondern zunehmend auch in den deutschen Gärten und Wohnungen. Beim bloßen Anblick kann einem schon mulmig werden, denn klein ist der Krabbler nicht gerade. Besonders auffällig sind seine gelb-graue Farbe sowie die Ringe an den Beinen. Am eindeutigsten erkennt man die Nosferatu-Spinne jedoch an ihrer Rücken-Zeichnung, die an den Vampir Nosferatu erinnert und von dem sie ihren Namen hat.
Experten halten die Menschen dazu an, jeden Fund einer Nosferatu-Spinne umgehend auf den entsprechenden Seiten zu melden. Dies hilft den Wissenschaftlern, die Verbreitung der Spinne zu erforschen und mögliche Auswirkungen auf das heimische Öko-System zeitnah zu entdecken. Doch eines sagen die Experten auch: Vor einer Nosferatu-Spinne braucht man sich nicht zu fürchten. Sie ist ungiftig und auch sonst harmlos. Sie meidet den direkten Kontakt zu den Menschen, auch wenn sie ihren Lebensraum in ihrer Nähe sucht.
(Quellen: NABU, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














