Riesenärger wegen Pfandrekord: Kunde bringt 700 Flaschen weg

Eine Person in dicker Winterkleidung ist von hinten zu sehen. Sie trägt zwei große blaue Säcke, die mit Dosen- und Flaschenpfand gefüllt sind. Vermutlich ist die Person auf dem Weg zu einem Pfandautomaten, um die Pfandflaschen abzugeben und für das Pfandsammeln Geld zu erhalten.
Symbolbild © imago/Ralph Peters

Jetzt gibt es einen Riesenärger wegen eines Pfandrekords. In einer bekannten Supermarktkette hat ein Kunde mehr als 700 Flaschen weggebracht. Die Mitarbeiter waren entsetzt über diese Aktion.

Ein Kunde bekam Riesenärger wegen eines Pfandrekords. Er brachte über 700 Flaschen zu einem bekannten Discounter. Die Mitarbeiter des Supermarkts waren davon alles andere als begeistert.

Mitarbeiter entsetzt: Über 700 Flaschen an Pfand

Eine gesetzliche Höchstgrenze, wie viele Flaschen man in einem Zug bei einem Supermarkt zurückgeben kann, gibt es nicht. Dennoch gab es nun einen Riesenärger wegen eines Pfandrekords. Ein Kunde brachte stolze 702 Pfandflaschen in einem Zug zurück und nahm damit stolze 175,50 Euro ein. Doch die Mitarbeiter einer Penny-Filiale waren davon alles andere als begeistert. Immerhin bedeutet so viel Pfand auf einmal für sie eine Extraarbeit, welche sich nur schwer stemmen lässt.

Und auch im Internet waren die Meinungen zu diesem Riesenärger wegen des Pfandrekords eher geteilt. In den Internetforen rieten viele Menschen dem Kunden, dass es für derartig viele Flaschen auch einen Großmarkt gibt, andere nannten es einfach eine miese Aktion, welche den Mitarbeitern bei Penny zusätzlich mehr Arbeit einbrachte.

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Ärger ist riesengroß bei dieser Pfandflaschensammlung

Tatsächlich war dieser Riesenärger in Sachen Pfandrekord nicht der erste. Denn in einem Lidl hatte eine Kundin erst in diesem Jahr stolze 1128 Flaschen weggebracht. Damit hat sie insgesamt 282,25 Euro eingenommen. Aber auch hier waren die Meinungen der Menschen eher geteilt. Denn wer so viel Pfandgut auf einmal abgibt, der riskiert nicht nur den allgemeinen Ablauf im Supermarkt aufzuhalten, sondern handelt sich meist auch Ärger mit den Supermarktangestellten ein.

Das derzeitige deutsche Pfandsystem hat man erstmals Anfang 2003 eingeführt. Als Vorbild diente damals das skandinavische System. Laut Medienberichten beträgt die derzeitige Rücklaufquote der leeren Flaschen insgesamt 98 Prozent. So kann ein Großteil von Plastik weiterverarbeitet werden. Das kommt der Umwelt zugute. Ob damit auch der Riesenärger in Sachen Pfandrekorden eingerechnet wurde, ist jedoch nicht bekannt.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)