
Saturn schließt bald die Filiale in einer deutschen Großstadt und zieht damit knapp 100 Mitarbeitern den Boden unter den Füßen weg. Die Kunden hatten bis zum Schluss gehofft, dass es eine Änderung geben wird.
Mit rund 100 Mitarbeitern schließt Saturn bald eine Filiale in einer deutschen Großstadt. Nach Jahrzehnten ist hier nun endgültig Schluss.
„Wird immer weniger“: Saturn stampft Filialen ein
Allein im vergangenen Jahr konnte man als Kunde merken, dass zahlreiche Filialen von Saturn geschlossen oder aber in Standorte von MediaMarkt umgewandelt wurden. Im Jahr 2025 waren es allein 30 von insgesamt 90 Filialen. Und in diesem Jahr ging es weiter. Aufgrund der geplanten Schließungen oder Umwandlungen gibt es seit Ende des ersten Quartals nur noch rund 50 Saturn-Märkte.
Ende Januar hatte der Elektronikmarkt angekündigt, die Filiale in einer deutschen Großstadt schließen zu wollen. Voraussichtlicher Termin sollte der Spätsommer sein. Indessen konkretisieren sich die Pläne und auch das Datum rückt in greifbare Nähe – sehr zum Bedauern der Kunden.
Saturn schließt Filiale: Das plant der Elektronikriese für die Zukunft
Am 23. Januar hatte Saturn angekündigt, die Filiale am Westenhellweg in der Dortmunder Innenstadt schließen zu wollen. Als Gründe hierfür nannte Saturn zum einen das Auslaufen des Mietvertrags. Zum anderen sei das Gebäude sanierungsbedürftig. Deshalb habe man sich nach einem alternativen Standort umgeschaut. Die Suche blieb jedoch erfolglos, sodass eine Schließung unumgänglich ist.
Derzeit arbeiten in der Filiale in Dortmund ca. 100 Mitarbeiter. Da jedoch in wenigen Tagen auch der Saturn-Markt in Witten dichtmacht, gibt es für die Angestellten keine Möglichkeit, in einer anderen Filiale einen neuen Job zu bekommen. Deshalb musste man rund 100 Arbeitern kündigen, heißt es. Dennoch gehen diese nicht ohne einen Ausgleich. So habe man bereits früh mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft Kontakt aufgenommen und entsprechende Sozialpläne erarbeitet. Die Angestellten jubeln zwar nicht gerade, das Ergebnis sei jedoch okay, heißt es. Jeder Mitarbeiter bekommt pro Beschäftigungsjahr ein halbes Monatshalt. Abfindungen seien branchenüblich vereinbart worden. Mehr konnte der Elektronikriese offenbar wohl nicht anbieten.
(Quellen: Ruhr Nachrichten, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














