Saturn baut Filialnetz weiter ab – zahlreiche Standorte betroffen

Saturn Filiale mit gläserner Front. Der Elektronikfachmarkt gehört zu einer großen Kette. Die Kunden kaufen in den Märkten TV-Geräte, halshaltsgeräte, Elektronikartikel oder Unterhaltungselektronik.
Symbolbild © istockphoto/MichaelJay

Zahlreiche Standorte haben bereits im vergangenen und auch in diesem Jahr geschlossen. Nun baut Saturn sein Filialnetz weiter ab. Welchen Standort es betrifft und wer weiter bestehen darf, darüber schweigt der Konzern.

Viele Filialen des Elektro-Riesen hat es bereits erwischt. Auch in diesem Jahr sollen noch weitere Standorte dasselbe Schicksal ereilen, denn Saturn baut sein Filialnetz weiter ab.

Noch kein Ende in Sicht: 2026 verschwanden bereits einige Filialen

Bereits im letzten Jahr hat Saturn viele Filialen geschlossen. Entweder verschwanden sie ganz oder firmierten unter dem Namen des Schwesterkonzerns MediaMarkt. Eines fiel den Verbrauchern jedoch sofort auf: Den Namen Saturn las man an den Geschäftswänden immer seltener. Und das Gefühl trügt nicht, denn tatsächlich schlossen allein im letzten Jahr 30 Saturn-Standorte. Und auch in diesem Jahr hat sich in Bezug auf die Schließungen schon einiges getan. Gab es zu Beginn dieses Jahres noch 55 Filialen, findet man jetzt nur noch 40 Filialen vor. Und die Schließungen sollen weitergehen.

Saturn baut Filialnetz weiter ab: Diese Schließungen sind bis jetzt bekannt

Während einige Schließungen im März und im Mai erfolgten, kommen nun weitere hinzu. Die jüngste Schließung fand am 13. Juni dieses Jahres in Bremen im Einkaufspark Duckwitz statt. Der Saturn in Krefeld in der Neusser Straße sowie der Saturn in Halle (Saale) in der Leipziger Straße sollen in diesem Sommer schließen. Der Elektromarkt im Luisenforum in Wiesbaden schließt am 29. August. Für den Saturn in der Altmarkt-Galerie endet der Mietvertrag am 30. September.

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Welche Filialen konkret geschlossen werden und wieso, dazu hält sich der Konzern sehr bedeckt. Eine Sprecherin sagte lediglich, dass man jeden einzelnen Standort individuell prüfe und dann eine Entscheidung treffe. Wesentlich sei hierfür, ob ein Saturn-Markt die Kunden erreiche oder eben nicht. Letztere werden dann geschlossen. Auch über die Gründe hört man kaum etwas. Ebenso wenig wie darüber, ob der chinesische Konzern JD.com die Saturn-Filialen übernimmt. Mehrere Parteien haben bereits Bedenken angemeldet. So würde das chinesische Unternehmen angeblich Geld vom Staat für den Kauf bekommen. Experten gehen deshalb von einer Ablehnung dieser Übernahme aus.

(Quellen: GamesWirtschaft, Ceconomy AG, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)