Schock: Nach Avocado – auch Brezeln sind eigentlich nicht vegan

Ein Blech mit frischen Brezeln. Ein Bäcker hat sie gerade aus dem Ofen geholt. Der Bäcker trägt ein weißes T-Shirt. Es ist nur ein Teil des Oberkörpers sichtbar. Im Hintergrund sieht man einen Ofen.
Symbolbild © istockphoto/s:kzenon

Um Tieren Leid zu ersparen, schränken Veganer ihren Fleischkonsum gezielt ein. Was viele jedoch nicht ahnen: Auch Brezeln sind nicht immer vegan. Wer gerne zum beliebten Laugengebäck greift, muss jetzt stark sein.

Nicht nur die nährstoffreiche Avocado ist genau genommen ein No-Go für Veganer. Jetzt überrascht auch die Brezel. Deshalb ist sie in vielen Fällen tabu.

Böse Überraschung für Genießer: Brezeln sind nicht immer vegan

Deutschland liebt Brot ‒ vor allem eine spezielle Sorte, wie das Deutsche Brotinstitut erklärt. Über 30 Prozent der Brote, die gegessen werden, sind Mischbrote. Damit gehören sie zu den absoluten Favoriten im Land. Aber nicht immer muss es das klassische Butterbrot sein. Wer nach Abwechslung sucht, greift auch mal gerne zu anderen Backwaren-Klassikern wie der Brezel.

Wie das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) erläutert, kommt bei der Herstellung des beliebten Gebäcks Natronlauge zum Einsatz, wobei sich die Konzentration auf weniger als vier Prozent beläuft. Der Backprozess neutralisiert sie und macht Laugengebäck genießbar. So entsteht nicht nur das charakteristische Aussehen, sondern auch die unverwechselbare Geschmacksnote. Wer sich vegan ernährt, sollte Brezeln jedoch nicht unbedacht konsumieren.

Lesen Sie auch
Kündigung: Mietern drohen neue Verbote – vor der eigenen Haustür

Brezel essen: Diese Zutat ist für Veganer ein Tabu

Dass Lebensmittel wie die beliebte Avocado ‒ zumindest streng betrachtet ‒ für Veganer eigentlich nicht geeignet sein sollen, wurde bereits mehrfach berichtet. Hintergrund ist die Ausbeutung von Bienen beim kommerziellen Anbau der grünen Nährstofflieferanten. Nun landet aber auch die Brezel auf der Liste der kritischen Produkte für Veganer. Einige Hersteller setzen neben den klassischen Zutaten wie Hefe und Mehl auch auf Fett.

Dabei kann es sich beispielsweise um Butter oder seltener auch um Schweineschmalz handeln. Während Vegetarier Butter problemlos essen können, sind beide Fette für Veganer tabu. Wer seine geliebte Brezel weiterhin genießen möchte, achtet daher auf die Zutatenliste. Vor allem beim Bäcker sehen Kunden meistens nicht direkt, was im Gebäck steckt. Hier hilft es, wenn Veganer gezielt nachfragen, um den Leckerbissen unbeschwert genießen zu können.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)