
Schokolade ist seit Monaten zu Höchstpreisen zu haben. Die Verbraucher greifen deshalb seltener zu. Milka greift nun zu drastischen Maßnahmen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen und wieder Gewinn zu machen.
Der große Hersteller Milka fühlt sich angesichts zurückgehender Umsätze zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Denn seit Monaten wollen die Kunden die ewigen Preiserhöhungen einfach nicht mehr mitmachen und verzichten lieber auf den süßen Snack.
„Das machen wir nicht mehr mit“: Kunden sagen Herstellern den Kampf an
Zu Beginn neigten noch viele Verbraucher dazu, den Argumenten der Schokoladenhersteller Glauben zu schenken. Immerhin sah man auch an der Börse, dass viele Rohstoffe im Preis extrem anstiegen. Dazu zählten Zucker und Kakao. Inzwischen ist das Verständnis jedoch massiv zurückgegangen. Denn auch als die Preise wieder sanken, haben die Hersteller dies nicht an die Verbraucher weitergegeben. Im Gegenteil: Die Preise für Schokoladentafeln stiegen weiter. Milka verkleinerte sogar seine lila Tafeln von 100 auf 90 Gramm und verärgerte die Verbraucher damit noch weiter. Hersteller wie Milka und Lindt merken nun, dass die Verbraucher nicht mehr mitspielen wollen. Die Umsatzzahlen sind massiv eingebrochen.
Milka greift zu drastischen Maßnahmen: So will man die Kunden zurückgewinnen
Schon länger greifen die Kunden nur noch zur Milka-Schokolade, wenn diese im Angebot ist. Bei einem Preis von knapp zwei Euro für nur 90 Gramm ist dies mehr als nur verständlich. Und auch bei Rabatten schlagen die Kunden nicht mehr so zu wie früher. Sie halten sich deutlich zurück. Zum Originalpreis kaufen nur noch die wenigsten ein. Dies will der Hersteller von Milka, die Mondelez-Gruppe, jedoch nicht so einfach hinnehmen und greift nun zu drastischen Maßnahmen, um die Kunden wieder für sich zu gewinnen.
So will man in Zukunft auf Sparpacks setzen. Anstatt einer Tafel bietet man vier oder fünf Tafeln in einem Paket zu einem bestimmten Preis an. Damit will Mondelez erreichen, dass die Kunden wieder mehr für ihr Geld bekommen. Zudem will man mehr Rabatte anbieten. Ob diese Maßnahmen zum gewünschten Erfolg führen, wird die Zukunft zeigen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Lebensmittel Zeitung)














