
Diese Bank überrascht ihre Kunden mit einer folgenreichen Entscheidung. Sie schließt alle Bargeld-Automaten – ein drastischer Schritt. Jetzt wird es noch schwerer für Verbraucher, die sich plötzlich nach Alternativen umschauen müssen.
Geldautomaten sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Ihr Anteil nimmt weiter ab. Jetzt zieht auch diese Bank knallhart einen Schlussstrich.
Bank zieht die Reißleine und schließt alle Bargeld-Automaten
Kartenzahlungen sind praktisch, aber viele Verbraucher wissen ihr Bargeld zu schätzen. Dennoch hat Deutschland immer weniger Geldautomaten. Grund für die fortschreitende Einstellung des Automatenbetriebs sind die Bedürfnisse der Kunden, die sich mit der Zeit ändern. Zahlungen per Karte und Smartphone kommen vergleichsweise häufig vor. Besonders dramatisch für Bargeld-Liebhaber: Mittlerweile gibt es deutschlandweit weniger als 50.000 Geräte. Die Zahl wird weiter sinken.
Jetzt hat sich noch eine Bank für diesen drastischen Schritt entschieden. Einige Kunden zeigen sich empört, fragen sich, wie sie nun an Bargeld kommen sollen. Auch in den sozialen Medien sorgt die sinkende Zahl der Geldautomaten in Deutschland für Gesprächsstoff. Eine Person schreibt zum Beispiel: „Nur Bares ist Wahres“. Zudem macht ein Nutzer darauf aufmerksam, dass man an die ältere Generation denken sollte, die lieber zu Bargeld greifen würde.
Wie Bankkunden jetzt noch an Bares kommen
Betroffen sind Kunden, die ein Konto bei der österreichischen Oberbank aus Linz haben. In Süddeutschland hatte der Finanzdienstleister 16 Standorte eröffnet, in Deutschland insgesamt 46 Filialen. Er stellt sich jetzt moderner auf, weil viele Kontoinhaber den Bargeldservice wohl nicht mehr nutzen. Bis Ende September wird er eingestellt. Einige Filialen waren schon im August betroffen. Wollen Oberbank-Kunden künftig an Bargeld kommen, müssen sie andere Banken aufsuchen.
Bei Bedarf gehen Verbraucher auch in den Supermarkt. An der Kasse können sie Geld „abheben“, bekommen es also vom Personal auf die Hand. Allerdings empfiehlt sich zunächst ein Vergleich. Viele Händler bestehen auf einen kleinen Einkauf (Mindesteinkaufswert). Mehr als 200 Euro gibt es bei einer Abhebung zumeist nicht. Deshalb dürften sich viele Verbraucher künftig wohl eher für die Zahlung per Karte oder Handy entscheiden, wenn es um größere Summen geht.














