Sparen: Immer mehr verzichten aufs tägliche Haarewaschen

Eine Frau unter der Dusche beim Haarewaschen. Sie nutzt Shampoo und schäumt sich die Haare ein – um sie danach auszuspülen.
Symbolbild © istockphoto/Igor Vershinsky

Auch Shampoo kostet Geld, sodass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, auf das tägliche Haarewaschen zu verzichten. Experten erklären, was sinnvoll ist und was man auf keinen Fall tun sollte.

Ergibt das tägliche Haarewaschen einen Sinn oder sollte man doch lieber darauf verzichten? Wer sparen will, wäscht sich die Haare lieber so wenig wie möglich. Es gibt jedoch Routinen, die unserer Gesundheit schaden.

Ein wichtiges Thema: Hygienevorschriften verunsichern die Menschen

Die einen sind extrem hygienisch und könnten sich ein Leben ohne tägliches Duschen oder Wäschewechseln überhaupt nicht vorstellen. Andere hingegen empfinden dies eher als Last denn als Pflicht und sehen keinen Grund, wieso man dies tun sollte. In solch alltägliche Fragen schleicht sich auch immer wieder der Umweltgedanke ein. Muss ich wirklich so viel Wasser verbrauchen? Benötige ich nicht weniger Duschgel und Shampoo und kann dadurch auch zu einem geringeren Plastikmüllanteil auf der Welt beitragen? Hygienemaßnahmen sind also längst nicht mehr nur ein Gesundheits-, sondern auch ein Klimathema. Und seit längerer Zeit auch ein finanzielles.

Haushalte wollen sparen und verzichten aufs tägliche Haarewaschen: Das empfehlen Experten

Ein Trend, der sich in den sozialen Medien wie Instagram verbreitet, ist das Ausfetten der Haare. Hintergrund hierbei ist, dass durch das Reduzieren der Haarwäsche die Kopfhaut wieder zur Ruhe kommt und sie so weniger Talg produziert, wenn man dies erst einmal über mehrere Wochen durchgehalten hat. Dies spart nicht nur Shampoo, sondern auch Wasser. Und soll zudem gut für die Gesundheit sein. Diesem Glauben widersprechen Experten jedoch. Die Kopfhaut merkt sich nicht, wann man zuletzt die Haare gewaschen hat, sondern produziert den Talg in ihrem eigenen Rhythmus.

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Zu oft Haarewaschen sollte man aber auch nicht. Tut man dies täglich, trocknet man beispielsweise die Kopfhaut aus. Wie oft man sich die Haare in der Woche waschen soll, hängt von der Haarlänge ab, so Fachleute. Wer lange Haare hat, sollte sie zwei- bis dreimal pro Woche waschen. Bei Kurzhaarfrisuren empfehlen sie eine Wäsche alle zwei Tage. Dennoch bleibt die Haarwäsche eine individuelle Angelegenheit. Man selbst weiß am besten, ab welchem Tag die Haare anfangen ölig auszusehen. Dann sollte man auf jeden Fall zum Shampoo greifen.

(Quellen: Verbraucherumfragen zum Sparverhalten, Experteneinschätzungen aus der Dermatologie)