Sparen: Viele deutsche Haushalte kochen noch mit Restwärme

Kochtöpfe auf dem Herd.
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Das Thema Stromsparen schwebt wie ein Damoklesschwert über deutschen Haushalten. Jetzt ist klar, dass das Kochen mit Restwärme helfen kann, viel Energie zu sparen. Damit das auch gelingt, muss einiges beachtet werden.

Kochen mit Restwärme ist eigentlich ganz einfach. Es gibt mehrere Methoden, die angewendet werden können. So kann jeder im Alltag unkompliziert beim Kochen Energie und Strom sparen.

Restwärme zum Kochen nutzen

Beim Kochen mit Restwärme kann man zwei Methoden anwenden. Ist die Herdplatte bereits warm, weil hier etwas anderes gekocht wurde, so kann man die Platte ausschalten, den Topf mit dem nächsten Gericht aufstellen und einfach die restliche Wärme nutzen, um das Gericht zu garen.

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Eine weitere Möglichkeit ist, die Herdplatte einzuschalten, das Gericht zuzubereiten und frühzeitig die Platte abzustellen. So kann die restliche Wärme des Herdes genutzt werden, um die Speise fertig zu kochen. Dies sind nur zwei Möglichkeiten, von weiteren Restwärme-Kochtipps.

Das sind echte Vorteile

Strom und Energie zu sparen, kann in der derzeitigen Situation gleich zwei Vorteile bringen. Man beteiligt sich an den allgemeinen Sparmaßnahmen, die von der Bundesregierung aufgetragen wurden, und man kann dabei viel Geld sparen. Denn die Kosten für Energie, Strom und Gas sind extrem gestiegen.

Außerdem kann man so auch der Umwelt etwas Gutes tun, denn nicht verbrauchte Energie schlägt sich positiv auf die Energiebilanz nieder. Und das hat einen guten Effekt auf das Klima. Auch der Backofen kann früher ausgeschaltet werden, denn er speichert Wärme und diese kann dann als Vorteil genutzt werden.

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Weitere Optionen für die Restwärme

Reis und Nudeln kann man bedenkenlos mit Restwärme kochen. Einfach einen Deckel auf den Topf geben, Herdplatte nach dem Aufkochen ausschalten und warten. In der Regel braucht das Essen dann etwas länger, bis es gar ist, aber dafür spart man viel Energie ein.

Wer noch mehr Strom sparen will, der kocht das Wasser für Nudeln, Kartoffeln oder Reis nicht auf dem Herd auf, sondern in einem Wasserkocher. Das verkürzt die Kochzeit und reduziert den Stromverbrauch erneut massiv.