Sparsamer leben: Bürger sollen nicht mehr täglich duschen

Eine Frau unter der Dusche beim Haarewaschen. Man sieht die Rückenansicht. Sie nutzt Shampoo und schäumt sich die Haare mit beiden Händen ein. Im Hintergrund sind Pflegeprodukte wie Shampoo zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Igor Vershinsky

Für viele Menschen gehört die tägliche Dusche fest zum Alltag. Doch ausgerechnet diese Routine ist offenbar gar nicht notwendig. Wer seltener unter die Dusche steigt, spart nicht nur Wasser und Energie. Auch die Haut kann davon profitieren.

Täglich duschen ist für die Gesundheit normalerweise nicht nötig. Darauf weist unter anderem die AOK hin. Wie häufig jemand tatsächlich duschen sollte, hängt allerdings vom Hauttyp, der körperlichen Belastung und davon ab, wie stark jemand schwitzt. Eine feste Regel für alle gibt es nicht. Mehrmals pro Woche kann bei vielen Menschen vollkommen ausreichen.

Bürger sollen nicht mehr täglich duschen – Experten schlagen Alarm

Der Grund liegt im natürlichen Schutz der Haut. Auf ihrer Oberfläche befindet sich ein Film aus Wasser und Fett, der gemeinsam mit der Hautflora eine wichtige Barriere bildet. Beim Duschen werden hauteigene Fette ausgewaschen. Seife verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Wer besonders häufig, lange und heiß duscht, kann deshalb trockene und gereizte Haut bekommen. Gerade Menschen, die ohnehin zu trockener Haut neigen, sollten vorsichtig sein.

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Hinzu kommt der Verbrauch im Haushalt. Vor allem warmes Wasser kostet Energie. Wer seine Duschgewohnheiten verändert, kann deshalb auch beim Energieverbrauch sparen. Dafür muss allerdings niemand komplett auf die Körperpflege verzichten. Bereiche, an denen stark geschwitzt wird, können auch unabhängig von einer Dusche gereinigt werden. Experten raten deshalb dazu, die eigenen Gewohnheiten zu überdenken.

Tipps für eine sparsame Gesundheit und Hygiene – weniger duschen

Wer trotzdem jeden Tag duschen möchte, muss darauf nicht grundsätzlich verzichten. Bei gesunder Haut kann eine tägliche Dusche durchaus verträglich sein. Experten empfehlen dann vor allem, nicht zu heiß und nicht unnötig lange zu duschen. Auch Seife oder Duschgel muss nicht jedes Mal am gesamten Körper verwendet werden.

Ausgerechnet weniger Duschen kann damit gleich zwei Vorteile haben: Die Haut wird weniger beansprucht und gleichzeitig sinkt der Verbrauch von warmem Wasser. Eine Dusche jeden Morgen ist also längst kein Muss.

(Quellen: AOK)