
Die Wasserqualität aus dem Hahn ist vielerorts nicht mehr gut genug, und deshalb greifen immer mehr Menschen zu Wasserflaschen aus dem Markt. Nun gibt es einen überraschenden Testsieger, wenn’s ums Wasser geht, und spottbillig ist dieses auch noch.
Ein Discounter-Wasser überrascht im großen Vergleich und zeigt, dass hohe Preise beim Mineralwasser nicht immer bessere Qualität bedeuten. Spottbillig ist da ein Testsieger-Wasser, das man in einem bekannten Supermarkt in Deutschland schon garantiert zigmal gesehen und vielleicht bereits gekauft hat.
Ein kleiner Unterschied entscheidet oft über den Einkauf
Mineralwasser gehört für viele Menschen zum täglichen Einkauf. Häufig landet dabei automatisch die bekannte Marke im Einkaufswagen. Doch unabhängige Tests zeigen immer wieder, dass der Preis nur selten zuverlässig verrät, wie gut ein Wasser tatsächlich ist. Jede Quelle besitzt ihre eigene natürliche Zusammensetzung. Deshalb unterscheiden sich Mineralwässer teils deutlich bei Calcium, Magnesium oder Hydrogencarbonat.
Wer viel Sport treibt oder auf eine mineralstoffreiche Ernährung achtet, sollte deshalb nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Angaben auf dem Etikett achten. Ein hoher Mineralstoffgehalt ist allerdings nicht für jeden zwingend notwendig. Wer außerdem regelmäßig Mineralwasser kauft, kann zusätzlich auf Mehrwegflaschen achten. Denn sie werden mehrfach wiederverwendet und schneiden deshalb laut Umweltbundesamt bei kurzen Transportwegen häufig besser für die Umwelt ab als Einwegflaschen. Zudem lohnt sich ein Blick auf die Herkunft, denn gleichnamige Eigenmarken stammen teilweise aus unterschiedlichen Quellen.
Mineralwasser im Test: Discounter-Wasser setzt sich an die Spitze
Im aktuellen Test der Stiftung Warentest mit 29 Medium-Mineralwässern landet ausgerechnet Saskia Medium von Lidl aus der Quelle Jessen auf dem ersten Platz. Mit der Note 1,3 überzeugt das Wasser nicht nur qualitativ, sondern gehört mit 19 Cent pro 1,5-Liter-Flasche auch zu den günstigsten Produkten im gesamten Vergleich. Ebenfalls stark schneiden die Eigenmarken Gut & Günstig von Edeka sowie ja! von Rewe ab. Denn beide erhalten die Gesamtnote 1,5. Bei Aldi zeigt sich dagegen, dass selbst identische Markennamen unterschiedliche Ergebnisse liefern können. Die Variante von Aldi Süd wird besser bewertet als das Wasser von Aldi Nord, weil beide aus verschiedenen Quellen stammen.
Bemerkenswert ist außerdem, dass das teuerste getestete Mineralwasser keinen Spitzenplatz erreicht. Trotz guter Ergebnisse in mehreren Prüfkategorien kosteten Mängel bei der Kennzeichnung wertvolle Punkte. Der aktuelle Vergleich macht damit eines deutlich. Wer beim Einkauf auf Testergebnisse, Mineralstoffangaben und die Quelle achtet, kann viel Geld sparen.
(Quellen: Stiftung Warentest)














