„Spürbar für alle“: Kaufland stellt Millionen Kunden vor Änderung

Der Eingang von Kaufland. Die Information befindet sich vor den Regalen mit den ersten Produkten. In dem Markt erhältlich sind Lebensmittel ebenso wie viele verschiedene Non-Food-Produkte für die Kunden.
Symbolbild © imago/Manfred Segerer

Schon bald müssen Millionen Kunden mit einer Änderung bei Kaufland umgehen, die auch für das Unternehmen selbst einen großen Einschnitt darstellt. Für beide Seiten bedeutet dies eine deutliche Erleichterung.

Kaufland ist dafür bekannt, seine Millionen Kunden immer wieder mit der einen oder anderen Änderung zu überraschen. Und auch für dieses Jahr wurde schon die erste Maßnahme angekündigt, die für die Verbraucher spürbar sein wird.

„Zum Wohle der Kunden“: Kaufland hört auf die Stimmen der Verbraucher

Kaufland, Lidl, Aldi, Edeka, Penny, Netto – die Liste der Supermärkte und Discounter in Deutschland ist lang und jeder einzelne Markt kämpft dabei jeden Tag um Kunden. Denn im Lebensmittelgeschäft sind die Margen recht gering, sodass es hier deutlich auf Masse ankommt. Deshalb müssen sich die einzelnen Lebensmittelmärkte voneinander abheben, um die Kunden durch eine gewisse Ansprache oder populäre Maßnahmen von sich zu überzeugen.

In der Vergangenheit hat Kaufland immer wieder in seine Kundschaft investiert. So sorgen beispielsweise die SB-Kassen dafür, dass die Schlangen nicht so lang werden und die Kunden nicht ewig warten müssen. Und auch die Einführung der Scanner zum Einscannen des Einkaufs erleichtert den Menschen das Shopping-Erlebnis enorm. Nun gibt es bald eine weitere Neuerung.

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Kaufland plant Änderung für Millionen Kunden: „Beide Seiten profitieren“

Wer seine Prospekte in den Wochen-Journalen regelmäßig durchsieht, wird festgestellt haben, dass es den Prospekt von Kaufland mit den zahlreichen Angeboten immer mittwochs gab. Andere Supermärkte und Discounter setzen eher auf den Samstag bzw. Sonntag, je nachdem, wann die Prospekte ausgeteilt werden.

Durch die Auslieferung am Mittwoch musste Kaufland sich dem Monopol der Deutschen Post fügen, wodurch eine Auslieferung von 1.000 Prospekten laut Aussage des Unternehmens 60 Euro kostete. Bei einer Austeilung von Millionen Prospekten pro Woche kostet dies Kaufland eine Menge Geld. Deshalb verlegt die Supermarkt-Kette die Verteilung der Prospekte nun ebenfalls auf den Samstag und kann so auf andere Verteiler als die Deutsche Post zugreifen. Damit spart das Unternehmen Millionen ein. Zudem können die Kunden ihre Angebote bereits am Wochenende durchsehen. So profitieren beide Seiten davon. Trotzdem bleiben die Angebote ab Donnerstag den Menschen erhalten.

(Quellen: eigene Recherche der Redaktion, Lebensmittel Zeitung, Unternehmensangaben von Kaufland)