
In Deutschland drohen aufgrund des ausgerufenen Warnstreiks der ver.di Supermärkte zu schließen. Kunden sollten sich also rechtzeitig informieren, um nicht plötzlich vor verschlossenen Türen zu stehen.
Die Angestellten haben die Nase voll. Entsprechend ist nun in Deutschland der Streik-Alarm ausgebrochen, weshalb in Deutschand einige Supermärkte schließen könnten.
„Gewinne top, Löhne flop!“– Angestellte fordern mehr Lohn
Seit gestern ist der Streik im Groß-, Außen- und Einzelhandel sowie in den Lagerhäusern in vollem Gange. Die Angestellten fordern eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 225 Euro mehr im Monat. Bislang hatten die Unternehmen eine Lohnerhöhung angeboten, die weit unter der Inflation liegt. Da es in den Verhandlungen nun nicht weitergeht, hatte ver.di zum Warnstreik aufgerufen. Die Begründung: Die Gewinne gehen in die Milliarden, aber die Angestellten sehen davon gar nichts.
Supermärkte könnten in Deutschland schließen: Das müssen Kunden jetzt beachten
Da im Zuge des Warnstreiks auch konkrete Supermarkt-Ketten sowie Lager und Non-Food-Ketten bestreikt werden, kann es passieren, dass so mancher Kunde vor verschlossenen Türen seines Supermarktes steht. Bestreikt werden unter anderem Rewe, Kaufland und Metro. Auch Primark, Zara, H&M und Ikea. Auch die Lager von Penny, Rewe und Lekkaland werden bestreikt. Sogar in einigen Pharmakonzernen streiken die Mitarbeiter. Zurecht fragt man sich da als Kunde, ob man keine Lebensmittel mehr bekommt und auch der Zugang zu Medikamenten entfällt? Und müssen wir mit leeren Regalen rechnen?
Experten geben Entwarnung. Zwar können einzelne Filialen geschlossen bleiben. Doch deshalb müssen Kunden nicht auf ihren Einkauf verzichten. Es gibt genug andere Geschäfte, auf die man ausweichen kann und die garantiert geöffnet haben. Dies gilt auch für Non-Food-Geschäfte wie H&M. Auch hier gibt es sicherlich in den Innenstädten alternative Geschäfte, die man aufsuchen kann. Wer dies nicht möchte oder kann, hat die Möglichkeit, die Erledigungen auf nächste Woche zu verschieben. Eingeschränkten Zugang zu Medikamenten müssen die Bürger dagegen nicht befürchten. Die Apotheken haben geöffnet und auch die Regale sind gut gefüllt.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Verdi)














