
Wer Kunde beim Marktführer ist, muss schnell reagieren: Die Telekom erhöht offiziell die Preise – und nicht alle Verbraucher dürften damit einverstanden sein. Wie hoch die Teuerungen ab April ausfallen und was Betroffene tun können.
Nun wird auch der Telekom-Vertrag teurer. Der Anbieter hat eine satte Preiserhöhung angekündigt. Wer nicht zahlen will, hat nun folgende Möglichkeit.
Die Teuerung ist offiziell: Telekom erhöht die Preise
Millionen Kunden vertrauen dem Branchengiganten. Im DSL- und Festnetzbereich ist die Telekom Marktführer. Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 zeigt, dass der Konzern ein deutliches Kundenwachstum verzeichnen konnte. Besonders der Ausbau des Glasfasernetzes zieht immer mehr Nutzer an, die Wert auf stabile Leitungen legen. Auch international glänzt das Unternehmen und festigt seine Position als wertvollste Telko-Marke der Welt. Was viele Kunden nun überraschen dürfte: Trotz dieser Erfolge passt die Telekom ihre Preisstruktur an. Beim Blick auf die Rechnung wartet ab dem 1. April 2026 eine Änderung. Das bedeutet, dass es für zahlreiche Haushalte schon bald teurer wird.
Wer betroffen ist ‒ und welche Möglichkeiten Verbraucher haben
Wer einen älteren MagentaZuhause-Vertrag nutzt, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Die Telekom schlägt bei diesen Tarifen monatlich zwei Euro drauf und begründet das mit den hohen Ausgaben für Energie und neue Leitungen. Auch Mobilfunkkunden mit Zusatzgeräten müssen umplanen. Wer eine Smartwatch oder ein Tablet per MultiSIM über seine Rufnummer nutzt, zahlt bald 6,95 Euro. Bislang fielen nur 4,95 Euro an. Das ist ein satter Aufschlag von rund 40 Prozent.
Für Familien mit mehreren PlusKarten steigen die Kosten ebenfalls. Ab der zweiten Zusatzkarte klettert die Gebühr von 9,95 Euro auf 14,95 Euro im Monat. Die Telekom rechtfertigt das zwar mit besseren Leistungen für Reisen außerhalb der EU, für viele bedeutet die Erhöhung jedoch eine deutliche Mehrbelastung. Grundsätzlich haben Verbraucher nun die Möglichkeit, ihr Sonderkündigungsrecht zu nutzen. Wichtig ist, dass die Kündigung innerhalb von drei Monaten ‒ am besten jedoch so früh wie möglich ‒ nach Erhalt der Telekom-Information beim Anbieter eingeht. Wer die Frist verpasst, zahlt die höheren Kosten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Telekom)














