
In den letzten Jahren hat das bargeldlose Zahlen deutlich zugenommen. Dem haben sich viele Händler bereits angepasst, und weitere ziehen nach. Besonders zu viel Kleingeld kann ein echtes Problem sein, deshalb gibt es eine klare Grenze.
Auch wenn die meisten Menschen heutzutage mit der EC-Karte oder dem Smartphone bezahlen, gibt es noch viele Bargeldzahler. Insbesondere bei der Entrichtung von Kleingeld gilt, eine Grenze zu wahren.
Ein Portemonnaie ganz voller Kleingeld
Immer weniger Menschen tragen Bargeld mit sich. Für viele ist Kartenzahlung schneller, bequemer und in mancher Hinsicht auch sicherer. Kein volles Portemonnaie, kein lästiges Suchen von Kleingeld. Vor allem jüngere Verbraucher sehen die elektronischen Zahlweisen als deutlichen Vorteil, weshalb sie meist nur wenig oder gar kein Bargeld mit sich tragen. Der Vorteil von Bargeld ist wiederum Anonymität, und es ist kein eigenes Bankkonto notwendig. Besonders ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderung und Obdachlose profitieren nach wie vor von der Bargeldnutzung. Ist der Geldbeutel voller Münzen, wird es jedoch schwierig an so mancher Kasse.
Ahnungslos: Es gibt eine Grenze für Kleingeld
Was früher gang und gäbe war, hat heute Seltenheitswert: Die Spardose. Doch vor allem Kleingeld wandert auch heutzutage noch in so manchem Haushalt in einem Sammelbehältnis. Hat sich damit ein hübsches Sümmchen angespart, kann man auch etwas dafür kaufen. Doch Obacht! Es ist keineswegs ratsam, mit einem Beutel voller Münzen in den Supermarkt zu gehen. An der Kasse kann dieser Umstand nämlich Probleme bereiten.
Außer der Deutschen Bundesbank ist niemand dazu verpflichtet, Münzgeld in rauen Mengen anzunehmen. Das deutsche Münzgesetz sieht ganz klar vor, dass die Grenze für Kleingeld bei 50 Geldstücken liegt. Möchte jemand mit mehr Münzen bezahlen, darf der Händler dies verweigern. Laut einer Studie der Deutschen Bundesbank von 2023 trägt jedoch jeder Bürger im Schnitt 12 Münzen mit sich. Sollte sich doch eine umfangreiche Summe aus Kleingeld ansammeln gibt es Alternativen. Viele Banken tauschen Münzgeld gegen Scheine oder Gutschriften auf das Konto. Außerdem gibt es vielerorts Münzautomaten, die im Gegenzug Gutscheine für den jeweils ansässigen Laden auswerfen. Jedoch behalten diese üblicherweise 10 bis 12 Prozent Gebühren ein.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














