
Eine seit Jahrzehnten bestehende Tradition könnte bald enden, denn der klassische Wasserkocher steht vor dem Aus. Was ursprünglich als technische Neuheit galt, hat jetzt wohl bald ausgedient.
Eine technische Neuheit bahnt sich den Weg in die Küchen und könnte bald dafür sorgen, dass der klassische Wasserkocher in Deutschland vor dem Aus steht. Seine einst revolutionäre Idee wird wohl bald abgelöst.
Seit Jahrzehnten im Trend: Wasserkocher revolutionierte die Küchen
Obwohl seine Ursprünge schon über ein Jahrhundert zurückreichen, schaffte es der Wasserkocher erst in den 1980er- und 1990er-Jahren als Standardausrüstung in die Küchen. Die Idee dahinter: Wer schnell heißes Wasser benötigte, musste nicht erst einen Topf auf den Herd stellen und das Wasser darin aufkochen. Auch mit dem Kessel, den unsere Großmütter noch nutzten, dauerte es sehr lange, bis das Wasser zur Verfügung stand. Der Wasserkocher löste das Problem innerhalb weniger Minuten, ohne dass man den Herd oder die Mikrowelle bemühen musste.
Wasserkocher steht vor dem Aus: Tradition wird von Neuem abgelöst
Doch mit der Zeit machten sich auch die Nachteile des Wasserkochers bemerkbar. Wenn man weniger benötigte, verschwendete man Energie. Benötigte man mehr, musste man den Kocher noch einmal befüllen und einschalten. Davon abgesehen kann die regelmäßige Entkalkung Nerven kosten. Zwar kocht das Wasser im Wasserkocher schneller als auf dem Herd, aber einige Minuten nimmt dies dennoch in Anspruch. Darauf wartet niemand gerne.
Deshalb macht sich nun eine neue Revolution auf den Weg in die deutschen Haushalte. Mit einer einstellbaren Temperatur, einem schnellen Zugang zu heißem Wasser und in genau der richtigen Menge befinden sich Heißwasserspender auf dem Vormarsch. Und mit einem Preis zwischen 70 und 170 Euro sind sie sogar sehr erschwinglich. Bei bestimmten Modellen kann man sogar die gewünschte Temperatur einstellen. Wer es noch etwas raffinierter will, kann sich auch einen Kochendwasserhahn kaufen und ihn direkt an die Wasserleitung anschließen. Bei der zweiten Variante muss man jedoch deutlich tiefer in die Tasche greifen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Stiftung Warentest, Poco)














