
Nach bangen Wochen besteht endlich Gewissheit nach der Insolvenz der Traditions-Schuhkette. Während mehrere Filialen dichtmachen müssen, steht fest, wie es jetzt weitergeht. Wir nennen alle Details.
Sutor gehört seit vielen Jahren zu den bekannten Schuhhändlern in Bayern. Die Kette ist hauptsächlich in kleineren Städten und Einkaufszentren vertreten. Nach dem Insolvenzantrag war die Sorge groß, dass deutlich mehr Standorte betroffen sein könnten oder das Unternehmen komplett verschwindet.
Neue Strategie für die Rettung der Traditions-Schuhkette – Filialen müssen dichtmachen
Nun soll die Schuhkette saniert und wirtschaftlich neu aufgestellt werden. Ziel ist es, den Betrieb dauerhaft zu stabilisieren. Dafür werden Standorte geprüft, die nicht mehr rentabel arbeiten. Welche Filialen konkret schließen müssen, steht bislang weiterhin nicht vollständig fest.
Die Probleme bei Sutor stehen exemplarisch für die Lage vieler Einzelhändler in Deutschland. Steigende Kosten für Energie, Mieten und Personal treffen den stationären Handel seit Jahren hart. Gleichzeitig kaufen viele Kunden ihre Schuhe inzwischen online. Gerade mittelständische Ketten geraten dadurch zunehmend unter Druck. Leider müssen wir deshalb auch wiederholt über bekannte Schuhketten berichten, die in der Insolvenz landen. Die Angst vor dem endgültigen Aus ist daher für viele Betroffene allgegenwärtig.
Arbeitsplätze retten – Unsicherheiten in den betroffenen Filialen wachsen
Eine Insolvenz bedeutet nicht immer zwangsläufig das Ende eines Unternehmens. Sie markiert die Zahlungsunfähigkeit und den Versuch, sich wirtschaftlich neu aufzustellen. Oftmals geht dies allerdings zulasten der Mitarbeiter, denn die Unternehmen müssen eine neue Strategie einschlagen. Auch in diesem Fall sind wohl mehrere Filialen betroffen, die geschlossen werden. Das große Zittern in der Belegschaft hat angefangen. Doch das Unternehmen geht transparent und offensiv mit dem Vorgehen um.
Für einen Teil der Beschäftigten bedeutet die Rettung zunächst Sicherheit, weil viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dennoch bleibt die Unsicherheit in den betroffenen Filialen groß. Kunden müssen sich ebenfalls darauf einstellen, dass einzelne Standorte verschwinden werden.
(Quellen: Schuhhaus Sutor, Insolvenzverwalter, Handelsverband Bayern, dpa)














