Trotz LSF 50 Sonnenbrand: Einmal Eincremen reicht nicht aus

Eine Person sitzt auf einer gestreiften Decke. Die Haut ist gebräunt. Die Person benutzt eine gelbe Tube, um Sonnencreme aufzutragen. Auf dem Arm wurden drei Kleckse Sonnencreme verteilt.
Symbolbild © istockphoto/mihailomilovanovic

Trotz LSF 50 bekommen viele doch einen Sonnenbrand. Einmal Eincremen reicht häufig nicht aus. Vor allem beim längeren Sonnenbaden oder nach dem Schwimmen sind einige wichtige Punkte zu beachten.

Trotz ausreichendem Schutz mit LSF 50 kommt es trotzdem zu einem Sonnenbrand. Einmal schnell eincremen reicht eben einfach nicht aus. Schließlich gilt es einiges zu beachten, um die Haut richtig zu schützen.

Langfristige Schädigung der Haut

Sommer, Sonne und sommerliche Temperaturen laden dazu ein, mehr Zeit im Freien zu verbringen. Doch Hitze und intensive Sonneneinstrahlung können für die Haut schnell zur Belastung werden. Während hohe Temperaturen die Haut zusätzlich austrocknen können, kann UV-Strahlung Sonnenbrand verursachen und die Haut langfristig schädigen. Besonders bei längerer und ungeschützter Sonnenexposition reagiert die Haut empfindlich, was sich zunächst durch Rötungen und Reizungen bemerkbar machen kann. Wiederholte Belastung durch UV-Strahlung kann zudem zu vorzeitiger Hautalterung führen und das Hautbild nachhaltig verändern. Doch trotz eines aufgetragenen LSF 50 kann es zu einem Sonnenbrand kommen, da einmal Eincremen oftmals nicht ausreicht.

Sonnencremes als wichtige Schutzbarriere

Sonnenschutz ist wichtig, um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen und Sonnenbrand sowie langfristige Hautschäden zu vermeiden. So sind Schatten, schützende Kleidung und das Meiden der intensiven Mittagssonne wichtige Bestandteile eines umfassenden Sonnenschutzes. Sonnencremes spielen dabei jedoch auch eine große Rolle und bilden eine wichtige Schutzbarriere. Der Lichtschutzfaktor, kurz LSF, gibt an, wie stark ein Sonnenschutzmittel die Haut vor UVB-Strahlung schützt. Je höher der LSF, desto länger und intensiver ist grundsätzlich der Schutz vor Sonnenbrand. Allerdings bietet ein hoher LSF entgegen der allgemeinen Meinung keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlung.

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Intensive UV-Strahlung kann Sonnenbrand verursachen und langfristig zu Hautschäden und vorzeitiger Hautalterung beitragen. So filtert LSF 30 etwa 96 Prozent, LSF 50 rund 98 Prozent der UVB-Strahlen. Auch wenn dieser Unterschied gering erscheint, ist er besonders für empfindliche Haut relevant. Dennoch bietet kein LSF einen vollständigen Schutz, weshalb die richtige Anwendung entscheidend bleibt. Die Sonnencreme sollte großzügig aufgetragen und vor allem auch regelmäßig erneuert werden, da Schwitzen, Baden und Abtrocknen die Schutzwirkung verringern. Auch an bewölkten Tagen kann UV-Strahlung die Haut erreichen. Wichtig ist darüber hinaus ein Produkt mit UVA- und UVB-Schutz.

(Quellen: Bundesamt für Strahlenschutz, Deutsche Krebshilfe)