„Ungenügend“: Experten warnen vor veganem Käse – nicht kaufen

In einem Kühlschrank im Supermarkt stehen viele verschiedene Aufschnitte. Neben Salami, Wurst und Käse steht auch veganer Käse. Es gibt viele vegane Produkte in dem Supermarkt.
Symbolbild © imago/BREUEL-BILD

Das überrascht viele: Jetzt warnen Experten tatsächlich vor veganem Käse. Die Alternative ohne Tierleid ist scheinbar doch nicht die gesündere Wahl. Bei einem Test von 11 Sorten wurde Ekliges gefunden.

Einige Experten warnen nun vor den Inhaltsstoffen in veganem Käse. Denn darin steckt nicht nur, was hineingehört, sondern auch potenziell krebserregende Stoffe. Das beweist jetzt ein Test der Alternativprodukte.

Vegan ist nicht immer gleich gesund

Viele Menschen in Deutschland entscheiden sich bewusst dazu, auf tierische Produkte zu verzichten. Aktuell betrifft das in etwa ein Prozent aller Bürger. Nur von Gemüse und Getreide müssen Veganer sich heutzutage dabei bei weitem nicht ernähren. Denn das Angebot der Ersatzprodukte ist groß und füllt immer mehr Supermarktregale. So gibt es in den bekannten Supermärkten oft eine große Auswahl an veganen „Würstchen“, „Steaks“ und veganem Aufschnitt.

Ausgerechnet vor veganem Käse warnen die Experten jetzt jedoch. Denn Ökotest hat erst kürzlich elf vegane Scheibenprodukte getestet. Das Ergebnis ist wenig erfreulich. Vor allem der hohe Salzgehalt sprang den Testern bei zehn von elf Sorten ins Auge. Ein zu hoher Konsum kann zum Beispiel Wassereinlagerungen begünstigen und auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Doch das ist noch das kleinste Übel.

Lesen Sie auch
Dunkle Wolken: Deutsche Baumarktkette schließt weitere Filialen

Der Stoff gehört nicht in Lebensmittel

Tatsächlich haben die Experten auch Mineralölbestandteile entdeckt. Bei drei Produkten stoßen sie auf aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), die im Fall veganer Käse die Norm überschreiten. Genau diese Stoffe stehen seit längerer Zeit im Verdacht, das Erbgut und die Hormone zu verändern sowie Krebs zu fördern. Des Weiteren wurden MOSH/MOSH-Analoga nachgewiesen, die ebenfalls unter Verdacht stehen, der Gesundheit zu schaden.

In Verbindung mit der Tatsache, dass die Kuhmilch freie Alternative im Vergleich sehr wenig Protein und Calcium enthält, warnen Experten jetzt vor veganem Käse. Sie weisen darauf hin, dass die käsige Konsistenz nur durch einen extrem hohen Fettanteil erreicht werden kann. So bestehen viele Produkte vor allem aus Wasser, Stärke, Öl und Aromen, die das vegane Käseerlebnis ermöglichen sollen. Während die Alternativen unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll sind, darf der gesundheitliche Nutzen kritisch hinterfragt werden.

(Quellen: Verbraucherschutz, Ökotest, Stiftung Warentest)