
Veganer und allgemein Menschen, die Butter ablehnen, befinden sich im Irrtum, denn Butterersatz ist nicht gleich Margarine. Zwischen den beiden Streichfetten bestehen deutliche Unterschiede, die man unbedingt kennen sollte.
Wer Butter in seiner Ernährung ablehnt, greift zur Pflanzenmargarine oder zu veganer Butter. Doch veganer Butterersatz und Margarine sind nicht gleich. Auf bestimmte Inhaltsstoffe sollte man dabei unbedingt achten.
Irrtum in der Ernährung: Margarine ist kein Butter-Ersatz
Jeder weiß, dass Butter aus Milch gewonnen wird. Der Masse werden bei der Verarbeitung noch Wasser, Milchzucker, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine zugesetzt. Wer tierische Produkte ablehnt, greift da gerne zur Pflanzenmargarine. Der Markt hält hier inzwischen so viele Sorten bereit, dass Butterverweigerer trotzdem voll auf ihre Kosten kommen. Es gibt beispielsweise Margarine aus Raps- oder Sonnenblumenöl. Je nachdem, welche Vorliebe man hat, kann man entsprechend wählen. Wer jetzt jedoch meint, er habe ein reines Gewissen, weil er kein tierisches Produkt zu sich nimmt, kann sich irren. Denn viele Margarinen enthalten doch tierische Zusatzstoffe.
Butter-Ersatz ist nicht gleich Margarine: Darauf sollten Verbraucher achten
Bei der Herstellung von Margarinen kommen nämlich auch tierische Produkte zum Einsatz. Nur weiß dies kaum jemand. Wer auf der Zutatenliste Molke, Fischöl oder Vitamin D findet, greift zu einem Produkt mit tierischen Zusatzstoffen. Auch wenn E471 auf der Liste steht, kann es sich dabei um ein tierisches Produkt handeln, meist um tierische Fette. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, achtet beim Kauf von Margarine auf das Symbol der grünen Pflanze. Dieses steht für „vegan“ und weist darauf hin, dass keinerlei tierische Produkte oder Nebenprodukte enthalten sind.
Als Ersatz für Butter wählen Veganer auch gerne vegane Butter. Diese darf rechtlich nicht als „Butter“ bezeichnet werden, ist jedoch ein adäquater Ersatz für klassische Butter. Im Gegensatz zur veganen Margarine ist die vegane Ersatzbutter – ähnlich wie das tierische Original – deutlich fester, wenn sie aus dem Kühlschrank kommt. Experten raten jedoch dazu, auch die Zusatzstoffe von veganer Butter genau unter die Lupe zu nehmen. Sie kann durchaus ungesunde Stoffe enthalten.
(Quellen: Verbraucherzentrale, Bundeszentrum für Ernährung, dpa)














