
Sie wurden von Experten unter die Lupe genommen. Das Ergebnis überrascht: Ein Bundesamt warnt vor bestimmten Salaten, die bei vielen Kunden regelmäßig im Einkaufswagen landen. Der Grund ist besorgniserregend.
Finger weg: Bestimmte Salate können erschreckende gesundheitliche Probleme verursachen. Ein Test hat nun den Grund offenbart.
Bundesamt warnt vor Salaten ‒ das ist der besorgniserregende Grund
Früher wurden sie verteufelt. Heute kommen immer mehr der sogenannten Convenience-Produkte (vorbereitete Lebensmittel) dank neuer Rezepturen ohne viele Zusatzstoffe aus. Eine Umfrage im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts zeigt, wie häufig und warum Verbraucher im Alltag zu fertigen Produkten greifen. Über 30 Prozent entscheiden sich mindestens einmal in der Woche für solche Lebensmittel, die schnell und unkompliziert verzehrfertig sind.
Rund 50 Prozent nutzen sie, weil sie zu wenig Zeit oder Kraft haben, um sich an den Herd zu stellen. Das Essen soll schmecken, aber das ist nicht alles: Fast 70 Prozent ist es wichtig, dass es gesund ist. Vor allem Gemüse erfüllt dieses Kriterium. Hierzu zählen auch fertige Blattsalate, die besonders praktisch sind, weil sie kaum Kalorien liefern, dafür aber Mineralstoffe, Vitamine und auch Ballaststoffe. Jetzt warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) jedoch vor gekühlten Blattsalaten, die bei vielen Kunden, etwa bei Vegetariern und Veganern, auf dem Teller landen.
Gefährliche Auswirkungen auf die Gesundheit möglich
Betroffen sind geschnittene Blattsalate, die bereits fertig für den Verzehr sind und in fast allen Supermärkten zum Kühlsortiment gehören. In zwei von mehr als 300 Proben konnte das BVL Salmonellen finden. Doch das ist nicht der einzige Fund: Auch Bakterien der Art Escherichia coli, sogenannte STEC, wurden bei einigen Proben festgestellt. Beide Keime stellen eine Gefahr für die Gesundheit dar, vor allem für Kinder und immungeschwächte Menschen.
Mögliche Folgen sind beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden und bei vorbelasteten Personen sogar lebensbedrohliche Nierenprobleme. Deshalb ist es wichtig, dass Verbraucher auch bei verzehrfertigen Salaten vorsichtig sind und bei bekannten Gesundheitsproblemen lieber verzichten. Wer sie isst oder anderen serviert, sollte vorgeschnittenen Salat stets gründlich abwaschen. Die Blätter sollten beim Kauf unversehrt sein. Dunkle Stellen, eine aufgeblähte Salatverpackung sowie ein auffälliger Geruch deuten auf fehlende Frische hin.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, BVL, LAV, EU-Zoonosenbericht)














